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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CRIPPER - Freak Inside
Band CRIPPER
Albumtitel Freak Inside
Label/Vertrieb SAOL/H'Art
Homepage www.cripper.de
Verffentlichung 17.10.2008
Laufzeit 56:21 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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CRIPPER kommen aus Hannover und haben sich dem Thrash verschrieben. 2006 gab es das erste Lebenszeichen "Killer Escort Service" vor den Latz, dem 2007 das in Eigenregie vertriebene Album "Freak Inside" folgte. Danach gewann der Trupp die Contests des "Queens of Metal" und "Metal Battle", wonach ein paar internationale Festivals zerlegt wurden. ber SAOL bzw. cmm kommt der "Freak Inside" jetzt erneut um die Ecke, zusammen mit einem Bonus-Track und einem cool gemachten Videoclip.
Womit also zerlegt man Festivals, gewinnt Wettbewerbe und schafft es eine Neuauflage des zuvor im Alleingang verffentlichten Full-Length-Debts mit professioneller Untersttzung auf die Menschheit loszulassen? Lange Frage, kurze Antwort: Mit knackigem Thrash ohne Trendreiterei auf der einen und mit beiden Beinen in der Gegenwart auf der anderen Seite. Will heien, dass dem Metalhead auf "Freak Inside" kraftvolle Riffs in sattem Sound um die Ohren fliegen, die zusammen mit Bass/Schlagwerk sowohl mchtig grooven als auch kompromisslos hacken knnen. Dazu ein paar Melodien und die harten, kehligen Vocals von Frontrhre Britta und fertig ist ein Thrash-Batzen wie aus dem Lehrbuch. Und da ist auch ein kleines Problem zu finden, denn innovativ oder um neue Anstze bedacht sind CRIPPER nicht wirklich. So schleichen sich auf dem mit einer ppigen Spielzeit daher kommenden Album nach und nach Ermdungserscheinungen beim Hrer ein und man ertappt sich, nicht mehr ganz bei der Sache zu sein. Das liegt nicht am mangelnden Hrtegrad sondern einfach an den einzelnen Stcken selbst, die sich ein wenig schwer tun, dauerhaft in den Lauschern pappen zu bleiben.
Trotzdem macht "Freak Inside" Laune und drfte live mit Sicherheit noch um einiges heftiger znden, als aus der Konserve. Alles in allem liefern CRIPPER also grundsoliden Qualitts-Thrash, der lediglich ein wenig berraschungsarm aus den Boxen knallt.
   
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