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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JACK FROST - My Own Private Hell
Band JACK FROST
Albumtitel My Own Private Hell
Label/Vertrieb Silverdust / Soulfood
Homepage www.jackfrost.at
Verffentlichung 25.08.2008
Laufzeit 45:57 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die sterreicher Finsterlinge legen wieder mchtig los! Falls jemandem, der sich dem Doom verschrieben hat, die Kombo noch kein Begriff sein sollte, dem sei sie wrmstens empfohlen! Die Jungs haben es in den letzten Jahren geschafft sich einen unverkennbaren Sound zuzulegen, den sie gerne als Gloom - Rock bezeichnen. Dieser ist meist rockig angehaucht, logo, und stets zerfahren durch hypnotische und flchige Riffs, die gerne auch in extrem gemigtem Tempo dahin kriechen. ber allem thront zustzlich die gotisch angehauchte Singstimme des Gitarristen Phred Phinster. Nein, allzu ernst nehmen sie sich gottlob nicht, das tut aber der Melancholie der Musik keinen Abbruch.
Waren die frheren Alben leider manchmal etwas schwachbrstig im Klang oder dem Songwriting, gibt es diesmal wirklich nichts mehr zu meckern. Das neue Album lsst sich wunderbar am Stck hren und ist hervorragend produziert! Es drckt ordentlich und die Titel gestalten sich sehr abwechslungsreich. Man startet mit dem genial gerockten "Dirty Old Man", geht ber eine weitere Rocknummer zum Titeltrack, der erstmal ordentlich an der guten Laune zerrt! Beim fnften Song "Days Never End" kommt eine schne berraschung zum Tragen: der zweite Snger. Ich wei leider nicht, wer das ist, aber die Stimme ist ein Knaller und davon knnte ich gerne mehr vertragen! Im letzten Drittel findet sich dann der obligatorische Spa der sis, sich einem alten Song als Cover anzunehmen. Diesmal ist die Wahl, nach dem unschlagbaren "California Dreaming" beim "Gloomrock Asylum" - Album, auf das kongeniale "Leaving On A Jet Plane" gefallen, was auch hier wieder durch den einzigartigen Sound eher ein vllig neuer Song ist, als nur eine alternative Version von altbewhrtem. Erneut hitverdchtig! Letztendlich verabschieden sich die Gloom - Rocker dann mit dem brutal gemeinen "For Ages", bei dem wirklich niemand einen gemtlichen Abend verbringen kann, ohne sich etwas anzutun. Starke Scheibe, der Winter kann kommen!
   
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