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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JOEY CAPE - Bridge
Band JOEY CAPE
Albumtitel Bridge
Label/Vertrieb Bad Taste Records
Homepage www.myspace.com/adamwestrocks
Verffentlichung 02.10.2008
Laufzeit 41:31 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Potzblitz! Wenn ein Mann, der in den Bands AFTERBURNER, BAD ASTRONAUT, LAGWAGON und ME FIRST & THE GIMME GIMMES singt bzw. spielt, zu alledem ein akustisches Soloalbum verffentlicht, so ist der betreffende entweder noch immer nicht ausgelastet oder hat gleich einen ganzen Schwarm texanischer Killerwespen im Allerwertesten. Oder er ist einfach bekloppt. Bei Joey Cape knnte auch alles der Fall sein- was ich nicht negativ meine. Jedenfalls nicht nur. Es ist so: seit den frhen 1990ern bereits ist es unter Musikern unterschiedlichster Couleurs beliebt, so genannte Unpluggged-Alben aufzunehmen, d.h. mit Gitarre ohne Stecker zu spielen. Hierbei knnen wahre Juwelen entstehen, grandiose Flops passieren und Alben wie "Bridge" auftauchen. Diese letzte Kategorie fllt aufgrund absoluter Durchschnittlichkeit einfach nicht auf. Niemand braucht sie unbedingt, niemand stellt sie sich als kapitalen Bockschuss in die heimische Sammlung. Sie ist einfach da, schadet nicht und ihr Fehlen wrde man nicht bemerken. Was aber macht "Bridge" so entbehrlich? Wieder ist es die Mischung. Die Mischung aus durchaus ansprechendem Gitarrenspiel, in dieser Konstellation ungewhnlichem -um nicht zu sagen: unpassenden- Gesang und die nicht zu leugnende Eintnigkeit, die sich nach sptestens der Hlfte des Albums einstellt. Als Hintergrundbeschallung zum Rotwein trinken oder vergleichbarer Inaktivitten gut geeignet, ist "Bridge" zum Entdecken spannender Momente, schner Melodiebgen oder witziger Textpassagen sicher nicht erste Wahl. Wer solches in Koexistenz mit akustischen Gitarren sucht, der hre sich BILLY BRAGG, CAT STEVENS oder ELLIOTT SMITH an.
   
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