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Ab wann HELSTAR Kult wurden, ist schwer zu sagen. Ohne Zweifel ist ihr Ruf heute um zwei Klassen besser, als er das in den 80ern war. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die Konkurrenz der hochklassigen Bands und Scheiben damals durchaus größer war. Einen der bandinternen Klassiker der Frühzeit, dürfte jeder Metalhead, der den US-Metal liebt, wohl im Schrank stehen haben. Seien es "Burning Star" oder "Distant Thunder". Beide Platten machen aber auch den Unterschied zu anderen Vertretern der US-Szene deutlich. HELSTAR waren nie kommerziell. Schon am Anfang ihres Schaffens gingen progressive Elemente vor Eingängigkeit. Daran hat sich auch nie etwas geändert. Das große Plus der Band ist auch heute noch ihr Frontmann. James Rivera ist verdammt noch mal Heavy Metal und das beweist er bei jedem Song den er singt, egal bei welcher Band. Besonders der Auftritt beim "Keep-it-True" Festival im Jahre 2004 hatte die Rufe nach einem neuen Werk laut werden lassen. 13 Jahre nach dem letzten Output "Multiples In Black", damals von Dave Ellefson (Ex Megadeth) produziert, steht nun das lang erwartete Werk "The King Of Hell" in den Regalen. Eins vorweg: Die Band hat nichts falsch gemacht und jeder Fan wird sich mit dieser Platte mehr als identifizieren können. Das Gitarrenduo Larry Barragan/Rob Trevino hatte ja auch lange genug Zeit sich einige geile Riffs und Soli zu überlegen, was auch mehr als gelungen ist. So knallen "Tormentor", "When Empires Fall" und das abschließende "Garden Of Temptation" voll rein und machen "The King Of Hell" zu einer astreinen Powerscheibe, die natürlich auch und gerade vom unsterblichen James Rivera lebt, der jeden Song mit einer unglaublichen Intensität singt und lebt. Der Kult kann weitergehen. |
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