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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DIMENSION ZERO - He Who Shall Not Bleed
Band DIMENSION ZERO
Albumtitel He Who Shall Not Bleed
Label/Vertrieb Vic / Soulfood
Homepage www.dimensionzero.se
Verffentlichung 15.09.2008
Laufzeit 32:13 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Mit DIMENSION ZERO haben sich einige Schwedische Altherren zu einem Allstar-Projekt zusammengefunden. Die Kombo besteht tatschlich aus solch namhaften Personen wie Jesper Strmblad (IN FLAMES) an der einen und Daniel Antonsson (SOILWORK) an der nchsten Klampfe. Aufgerundet wird die Truppe durch den Ex-MARDUK Schreihals Jocke Gothberg und letztendlich gibt sich Hans Nilsson von LUCIFERON und CRYSTAL AGE die Ehre an den Kesseln. Man darf also gespannt sein, was dieses energiegeladene Quartett so hinzimmert. Ach so! Vielleicht sollte man eben noch erwhnen, dass kein Geringerer als Jeff Waters von ANNIHILATOR das ein oder andere Gitarrensolo beigesteuert hat.
Das Gebru, welches die Buben mixen, ist also offenbar in der Death-Metal-Nische aufzufinden. So ist es dann auch, allerdings ordentlich!
Die Songs kommen in druckvoller Produktion und ziehen einem frmlich die Hose aus. Es geht stur vorwrts! Die Songs sind sehr kompakt gehalten und bieten kaum Verschnaufpausen. Zwischen schwedenartigen Melodiebgen und Ami-Blasts findet man alles, was die heutigen Combos der Protagonisten heute genau nicht mehr tun! Die Musik ist stets aggressiv und gleichzeitig hochmelodisch, das Drumming sehr differenziert, die Soli fgen sich toll ein und das Gekeife von Gothberg gibt dem ganzen einen Touch CARCASS, den einige vermisst haben drften. Das Ding klingt sehr nach "Heartwork" muss ich gestehen, ist aber ja auch kein Fehler. Das ganze wird aufgepeppt durch wirklich teilweise hitverdchtige Refrains und gelegentliche Samples, allerdings nur als Effekt und nicht als tragendes Element. Dies liegt stets bei den superben Gitarrenlufen. Langeweile kommt auf keinen Fall auf und der finale Song "Way To Shine" ist mal wirklich ein gewaltiges Liedchen, in dem melancholische Strophen von einem genialen Black Metal-Chorus in eher getragenem Tempo zerstampft werden. Ein sehr gutes Stck Musik!
Einziger Minuspunkt an dem Silberling, den sich die Creme Schwedens hier aus den Matten schttelt, ist die meines Erachtens sehr drftige Spielzeit von knappen 32 Minuten. Ansonsten gibt es todesmetallische Vollbedienung schnster Gangart, sehr empfehlenswert!
   
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