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Ach ja, irgendwie beschäftigt man sich viel zu selten mit Kultur. Literatur, Kunst, Theater, Museen, solche Dinge- schon längstens befleißigte ich mich mitnichten schöngeistiger Belletristik, weder sah' ich unlängst eine Molière'sche Komödie noch ein griechisch' Trauerspiel, ja, nicht mal einen französischen Rotwein genoss ich im Kreise von Freunden beim Dispute über Architektur, Minnegesang, Impressionismus. Und warum? Weil's alles Quatsch ist. Na ja, teilweise wird der Kultursektor zumindest gewaltig überschätzt. Denn die Dinge, um die es im Leben so wirklichwirklich geht, die findet man an anderer Stelle. Z.B. im Rock'n'Roll, im vorliegenden Falle sogar im so genannten Punk'n'Roll. JOHNNY ROCKET sind eine Punk'n'Rollband. Ihre Schwerpunkte liegen bei alltagstauglichen Themen wie Frauen, Autos, Saufen und kettensägenden Psychopathen. Mit diesen Psychotypen haben wir eine Überleitung dazu, wie wir uns JOHNNY ROCKET vorstellen müssen. Musikalisch, meine ich. Psychobilly, Punk und dreckiger Rock'n'Roll sind die Zutaten, aus denen die vier Freunde ihre eigene Krachmischung kreieren. Wer Namen braucht: DEMENTED ARE GO, THE BONES, TURBO A.C.'s und PEACOCKS dürften bei "Pain Is Her Game" Pate gestanden haben. Cooles Schmankerl am Rande: die Bilder von Pinup-Model Fuel Durden (Was für ein geiler Name!) im Booklet- hier gibt's nicht nur was für's Ohr, hier gibt's auch was auf's Auge. Fein so! |
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