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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OSI - Office of Strategic Influence
Band OSI
Albumtitel Office of Strategic Influence
Label/Vertrieb Inside Out
Homepage www.osiband.com
Verffentlichung 2003
Laufzeit 47:35 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das Office of Strategic Influence wird von dem Allstar-Team Mr. Jim Matheos (Fates Warning), Mr. Kevin Moore (Chroma Key, ex-Dream Theater) und Mr. Mike "Lama" Portnoy (Dream Theater) geleitet. Das kann natrlich nur eines bedeutet: Prog or die. Aber mitnichten. Das OSI kann natrlich seine Wurzeln nicht verstecken, aber wir haben es hier mit einem sehr modernen, atmosphrischen Album zu tun. Man bekommt Loops und Samples sowie abstrakte Sounds um die Ohren gepfeffert. Die Musik ist mal vertrackt ("The new math"), mal akustisch-ruhig ("Hello, Helicopter", "Standby"), aber stets herausfordernd und melancholig. Die Stimme von Kevin Moore, der auch die Keyboards bedient, ist eine typische Charakterstimme. Ein richtig guter Snger ist er nicht, aber er passt prima zur Stimmung der Songs. Ein Metalsnger wre hier falsch am Platz. Die einzelnen Songs mchte ich nicht beschreiben, da man sie, um wirken zu knnen, einfach selbst hren muss. Hits und Ohrwrmer sucht man auf der CD vergebens, aber das wrde bei dieser Platte auch irgendwie keinen Sinn machen. OSI klingt absolut homogen. Wer sich fr moderne Sounds ffnen kann und keine typische Prog-Metal-Scheibe erwartet, kann ungesehen zugreifen. Die limitierte Erstverffentlichung ist genial aufgemacht (wie wir es von InsideOut kennen) und bietet eine zweite CD, die knapp 40 Minuten zustzliche Musik sowie eine lange Video-Dokumentation enthlt. Nur noch einen Tipp von mir: Bitte nicht im Sommer auf dem Weg ins Schwimmbad hren, sonst hat der Begriff "ins Wasser gehen" einen neue Bedeutung.
   
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