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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PRO-PAIN - No End In Sight
Band PRO-PAIN
Albumtitel No End In Sight
Label/Vertrieb Rawhead Inc. / Soulfood
Homepage www.pro-pain.com/
Alternative URL www.myspace.com/propainspace
Verffentlichung 22.08.2008
Laufzeit 40:42 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nach einer Pause von einem knappen Jahr melden sich die alten Mannen von PRO-PAIN mit "No End In Sight" zurck. Im Vergleich zu den drei vorhergegangenen Alben, hat sich nicht wirklich viel verndert ( das PRO-PAIN mehr als drei Longplayer rausgebracht haben ist mir bewusst, jedoch ist das, was die Jungs nach "Run for Cover" gemacht haben, meiner Meinung nach nichtmehr mit dem Vorhergegangenen gleichzusetzen).
Vom reinem NY-Hardcore hatte man sich ja schon vor etwas lngerem verabschiedet und so schippert man nun in melodischeren Gefilden, wo aber auch noch die ein oder andere Stromschnelle auf alte, fetzigere Wurzeln hinweist. Textlich bleibt man diesen brigens nach wie vor treu.
Garys Gurgelstimme knattert rau wie eh und je aus den Boxen, wird aber hufig von manchmal unpassenden, klaren Hintergrundchren unterbrochen. Bestes Beispiel dafr ist wohl "Hour Of The Time", wo man sich den Ex-Bhsen Onkel Weidner ins Boot geholt hat ( ist brigens nicht das erste Mal, die beiden Bands sind bestens befreundet und auf "Run For Cover" wurde auch schon der Song "Terpentin" durch den Wolf gedreht). Anders ist es beim darauffolgenden Song "To Never Return". Auch hier werden wieder klare Chre eingesetzt, diesmal aber passender. Was wohl daran liegen mag, dass der ganze Song eher nach Metal, als nach Hardcore klingt.
Insgesamt kann ich sagen, das mir die zweite Hlfte der Scheibe deutlich besser gefllt. Die Stcke auf eben dieser Seite bleiben bei mir eher im Ohr hngen und machen auerdem einen runderen Eindruck. Abgeschossen wird der Vogel mit "The Fight Goes On". Hier wird einfach mal auf jegliche Stilrichtung geschissen und wildest durcheinander gewrfelt, sodass am Ende etwas heraus kommt, was mich am ehesten an die aktuelle Scheibe von CHROME DIVSION erinnert, sprich nach Rock 'n' Roll klingt. Wie auch immer, geiles Ding!
Wie fasst man das nun am Besten zusammen? Eine Scheibe die sich kontinuierlich steigert und am Ende in einem wirklichen Spitzensong gipfelt, jedoch einige Rckschlge auf diesem Weg zu verbuchen hat. Die Produktion ist gewohnt fett, sodass der Bass ordentlich kracht und Garys angesprochene Stimme einem wie immer die Haare im Nacken aufstellt. Fans der Kombo knnen sicherlich ohne Bedenken zugreifen, solche die sich mit Scheuklappen dem Hardcore verschrieben haben oder mal eine Band der ersten Stunde hren wollen, wrde ich eher zu den Verffentlichungen aus den 90igern raten.
   
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