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Vielseitig, vielseitig. Neben den üblichen Gitarrebasschlachzeuchgesang gibt's bei Cog Keyboards, Synthesizer, Klavier, diverse Streichinstrumente sowie mehrstimmigen Gesang zu hören. Das ganze wird zur Erzeugung bombastischer Prog-Arrangements verwandt und nervt bereits nach kurzer Zeit durch hohe Komplexität und von fern vorgetragener Alternative-Gesang. Klar, Cog können Atmosphäre schaffen und mit Emotionen spielen. Zwischen Melancholie und Ausgelassenheit, Wut und Freude, Konfrontation und Flucht springen sie hin und her wie ein junges Rehkitz auf einer taubenetzten Wiese an einem Sommermorgen. Jedenfalls würde ich es so machen, wenn ich ein Reh und kein Schäfer wäre, aber das ist 'ne andere Geschichte. Sagen wir's mal so: Fans von Cog werden von dieser Platte nicht enttäuscht sein; Leute die Cog nicht kennen können es meines Erachtens dabei belassen. Oder sich die Zeit nehmen, sich mit diesem abwechlungsreichen und Aufmerksamkeit erzwingenden Album auseinander zu setzen. Möglich, dass man was dabei entdeckt. Bei mir war's leider nicht so. |
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