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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ATROCIOUS ABNORMALITY - Echoes Of The Rotting
Band ATROCIOUS ABNORMALITY
Albumtitel Echoes Of The Rotting
Label/Vertrieb Comatose Music
Homepage www.myspace.com/atrociousabnormality
Verffentlichung 31.10.2007
Laufzeit 30:08 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Wir haben ein neues Label, dessen Mucke wir mit unserer gnadenlosen und herzlich-ehrlichen Kritik zerstckeln drfen: es hrt auf den Namen Comatose Music, kommt aus den USA und bietet hauptschlich ziemlich derbe Blutwurst-Kost, vorzugsweise Brutal Death Metal und Grind-Geschichten. Steve Green, Kopf des Labels, ist auch ebenfalls Gitarrist und Growler von ATROCIOUS ABNORMALITY, die mit "Echoes Of The Rotting" ihr Debt raus kloppen.
Die Combo bietet uns Geschnetzeltes vom Meister-Koch. Im schwarzen Kessel blubbert neben der roten, zhen Pampe aus brutalstem Death Metal-Geballer auch eine gekonnt abgeschmeckte Prise Technik im Songwriting, sowie spielerische Brillanz und guttural-grunzendes Gebrlle, das auch wunderbar zu einer Grindcore-Combo gepasst htte. Zwischenzeitlich nehmen die Jungs auch mal gern den Fu vom Gaspedal, was neben ein paar coolen Groove-Passagen auch zur Folge hat, dass sich das herrlich infernale Geschraddel manchmal in ein schwabbeliges, langsames Monster aus der tiefsten Hlle verwandelt, dass ber den Boden des Abyssal dahin kriecht und eine riesige Schleimspur in unseren Gehrgngen hinterlsst. Metapher nicht gerallt? Will sagen: ATROCIOUS ABNORMALITY sind zwar durch und durch hllisches Gebolze, dabei aber enorm abwechslungsreich und auf "Echoes Of The Rotting" bis zum letzten Tnchen spannend. Riff-Maniacs drften angesichts der enorm flotten, technischen und ausgefeilten Gitarrenarbeit die Kinnlade runter klappen.
Ein Album, das schmeckt und ein Label, das aufhorchen lsst!
   
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