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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEBAUCHERY - Torture Pit (Re-Release)
Band DEBAUCHERY
Albumtitel Torture Pit (Re-Release)
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.debauchery.de
Verffentlichung 18.07.2008
Laufzeit 62:13 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Was ist, wenn die Kopie besser wird als das Original? Dann hat das Original seinen Zenit berschritten! So ist das auch mit den Amis von Six Feet Under, denen die Deutschen Debauchery seit einiger Zeit locker die Schau stehlen! Die Band provoziert mit nackten, blut besudelten Mdels und einem gewissen Gorefaktor. Eigentlich bestehen Debauchery nur aus Frontmann und Gitarrist Thomas, der mit wechselnden Musikern zusammen spielt. Auch auf der ursprnglich dritten Scheibe "Torture Pit" unterscheidet man zwischen Studio-und Livebesetzung. Im Studio spielte Dennis Ward (Pink Cream 69!) den Bass und die Keyboards ein, whrend ex Sinner/Primal Fear Gitarrist Tom Naumann die Gitarrensoli bernahm. Andere Kerle, von denen nur die Vornamen existieren teilen sich teilweise Keyboard, Schlagzeug und weitere Gitarren. Das knnte auch die Livebesetzung sein, aber egal. Wenn man dies liest, kommt es einem erst seltsam vor, doch Debauchery sind eigentlich hinter dem bluttriefenden Image und dem Grunzgesang eine Partyband mit Rock'n'Roll Spirit und Poser Metal Attitden. Die Songs sind simpel, in Midtempo und machen einfach Spa. Sicherlich sind die Texte doof und das Cover provokant-billig, aber trotzdem macht mir die Musik Laune. Titel wie "Butcherman" , "Klan Of Killers" oder "Cult Of Gore" sind sicherlich deutlich von Cannibal Corspe inspiriert, lsst die Musik trotzdem nicht so ernst wirken.
Zum Booklet muss ich aber sagen, dass rote Schrift auf dunkelrotem Grund augenfeindlich ist.
Als Bonus hat die vom Sound berarbeitete Platte wie in der Vergangenheit gerne schon genutzt, zwei Coversongs. Genau wie bei Six Feet Under wurden AC/DC ("Hail Caesar") in das "Grunzkorsett" gesteckt und auch die Poseropas von Kiss "I Love It Loud" mussten dran glauben.Kann sein, dass der eine oder andere Song auch ein Bonus ist, so gut kenne ich die Band nicht.Bei den Coversongs hlt man sich jedes Mal eng ans geile Original und haut natrlich einen fetten Grunzgesang drber.
Fazit: Stumpf-lustige Partyscheibe, die auch auerhalb des Death Metals Fankreises fr Laune sorgen knnte!
   
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