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Wirklich progressiven Thrash/Death-Metal gibt es nur selten zu Hören. Heutzutage bezeichnet oder schimpft sich doch jede zweite Band, die gelegentlich mal ein Break oder Taktwechsel einbaut, als progressiv. SUBCONSICIOUS sind es jedoch es tatsächlich. Die vier Stuttgarter, welche schon seit gut fünfzehn Jahren mehr oder weniger im Untergrund verweilen, beherrschen die Kunst vertrackte Strukturen eingängig zu präsentieren, so dass weder Aufbau noch Melodie auf der Strecke bleiben. Klar sind hier keine straighten sich abermals wiederholenden Stücke zu erwarten, sondern songorientierter, midtempolastiger, sowie innovativer Death Metal, der sich partentiell durch genrefremde Spielereien von der Masse abhebt. Stimmlich ist Frontmann und Bandgründer Jörn Langenfeld, der neben den Vocals auch für fünfzig Prozent der Sechssaiter verantwortlich ist, in die Chuck Schuldiner-Sparte einzuordnen. Ebenso wie jener scheint auch Jörn Langenfeld keine Angst vorm Bass zu haben. Wenn auch die Produktion dieses interessante Instrument ein wenig vernachlässigt, so sind dennoch jede Menge Feinheiten in den tiefen Frequenzen zu verzeichnen. Wie auch bei vielen genreähnlichen Werken sollte man "All Things Are Equal In Death" schon mehrere Durchläufe gönnen. Fazit: SUBCONSICIOUS haben sicherlich das Rad nicht neu erfunden, doch liefert das schwäbische Quartett solide Arbeit und versteht es technisch, wie auch kompositorisch Progression mit thrashigem Death Metal zu fusionieren. |
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