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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FEAR MY THOUGHTS - Isolation
Band FEAR MY THOUGHTS
Albumtitel Isolation
Label/Vertrieb Century Media
Homepage www.fearmythoughts.com
Alternative URL www.myspace.com/fearmythoughts
Verffentlichung 18.07.2008
Laufzeit 46:43 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 14 von 15 Punkten
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FEAR MY THOUGHTS sind zurck, oder zumindest fnf Musiker, die genauso heien. Dem ein oder anderen wird bei dem Namen mit Sicherheit auch das 2007er Release "Vulcanus" wieder einfallen, mit welchem man sich einen ordentlichen Namen in der Metalcoreszene gemacht hat. Nach eben diesem Erfolg hat wohl niemand mit dem gerechnet, was sich just in diesem Moment in meiner Anlage befindet. Wir sprechen hier von sehr schwer zu beschreibender Musik, von Musik, die Grenzen sprengt und neue Mastbe setzt. Ist das Durchschnittstempo auf den vorhergegangenen Verffentlichungen ziemlich hoch, so wird es auf "Isolation" nur an wenigen, gut gewhlten, Punkten angezogen. Der Groteil der Platte ist im Midtempobereich angesiedelt, was zugegebener Maen auch deutlich besser zum neuen Stil passt. Progressiver als andere Bands ihres alten Genres waren FMT schon immer, also hat man sich kurzerhand berlegt, doch einfach vollstndig auf dieses Boot umzusteigen und von nun an in den Gefilden des progressiven Stonerrock rumzuschippern.
Nach einem kurzen Intro, welches den Albumtitel trgt, geht es mit dem ersten Song "The Blind Walk Over The Edge" los und ich muss doch zugeben, dass ich mir beim ersten Hren wirklich nicht sicher war, ob es tatschlich FMT sind, die hier an Instrumenten und Gesang hantieren. Martin am Gesang ist bei diesem Album zum ersten Mal dabei, aber auch die anderen Vier scheinen eine sehr deutliche Wandlung durchgemacht zu haben. Verschrobene, dstere und wie schon gesagt relativ langsame Musik strmt einem entgegen und lsst einen so schnell nicht wieder los. Dies ist nicht nur beim ersten Song so, sondern auch bei den restlichen Neun der Platte. "Through The Eyes Of God" hat sich zu meinem Favoriten entwickelt, auch wenn es wirklich sehr schwer ist, aus diesen Songs einen "besten" heraus zu suchen. Aber der Genannte hat es geschafft, was an dem isolierten Schlagzeugsound in den Strophen oder am atemberaubenden Refrain liegen mag, ich wei es nicht, was ich aber wei ist, dass dies einer der besten Songs ist, die ich bis jetzt gehrt habe! Durch das komplette Album zieht sich eine berdurchschnittlich gute, sehr berlegte Arbeit an den Instrumenten. Immer wieder kommt es zu Tempowechseln oder die Stimmlage verndert sich, mal geschieht dies mit Ankndigung, mal wird man komplett berrascht.
FMT werden mit diesem mutigen Schritt einige alte Fans vor den Kopf stoen , jedoch bin ich mir auch sicher, dass sie viele neue Fans gewinnen knnen. Die Platte ist durch die Bank jedem zu empfehlen, der auch nur im Entferntesten mit Metal zu tun hat.
   
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