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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ELVENPATH - Spyrol
Band ELVENPATH
Albumtitel Spyrol
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.elvenpath.com
Verffentlichung 20.06.2008
Laufzeit 49:14 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Bereits vor einiger Zeit verffentlichten die Hessen, die aus dem Groraum Farnkfurt stammen, ein Demo, auf dem drei Songs von "Spyrol" vorab prsentiert wurden. Nun folgt der ganze und damit dritte Silberling, der im Kohlekeller-Studio produziert wurde, wo auch schon CREMATORY oder VIRON untergekommen waren. Der Bandname knnte eventuell etwas irrefhrend sein, denn ELVENPATH haben sich nicht dem Bombast verschrieben, sondern spielen tighten 80er Power Metal, mit viel Epos und Leidenschaft. Die beiden Albumopener "Burning Skies" und "Priests Of War" spalten direkt jeden True Metal-Schdel und lassen keine Fragen offen. Etwas JUDAS PRIEST, etwas IRON MAIDEN und viel Nostalgie fr die gute Zeit, formen sich hier zu zwei klasse Songs, die direkt in Birne und Beine gehen. Gitarrist und Bandhirn Till Oberboel, der fr nahezu alle Songs und Lyrics verantwortlich ist, hat wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet. Von den weiteren Songs sticht zunchst die Hymne "Angel Of Fire" noch megamig heraus, die sich ber fast zehn Minuten Spielzeit zu einem entfesselnden Metalmonster entwickelt. Die Gitarrenarbeit des Duos Tim Oberboel/Anastasia Schmidt ist natrlich nicht sonderlich innovativ, versprht aber den Spirit der 80er Bands ohne Wenn und Aber. Tim Zahn ist ein Underground-Snger und wird es auch immer bleiben, doch machen gerade diese nicht perfekten Stimmen diese Art von Bands auch aus und geben ihnen ihren Erkennungswert. All dies, was ich euch bisher berichtet habe, gipfelt in dem bersong des Albums. Mit "Northern Son" haben ELVENPATH einem der grten Metalshne ever gehuldigt. Dem viel zu frh abberufenen QUORTHON erreichen die Gre in Valhalla und die werden ihn mit Sicherheit erreichen. Der Band ist mit dieser Powerballade ein kleines Meisterwerk gelungen, deren Textzeilen in Stein gemeielt auf jedem Metalaltar stehen sollten. Ich kann mich nicht daran satt hren und muss diesen Refrain zwangsweise laut berall mitsingen, mit voller Inbrunst und der Hand auf dem Herz, selbstverstndlich.
Wer fr Bands wie die schweizer EMERALD in den Krieg ziehen wrde, CASTLE WELL und IVORY NIGHT kennt und die Frhphase von VIRGIN STEELE huldigt, der drfte mit ELVENPATH mehr als richtig liegen. Dass das kommerzielle "Late At Night" und "The Mask Of Sorrow" etwas abfallen ist den Jungs und dem Mdel verziehen, dafr gibt es mit "Act Of Innocent" zum Schluss einen instrumentalem Arschtritt als Rausschmeier, der ohne Ende abgeht.
Ich lehne mich zurck, erhebe das Trinkhorn und bin sehr zufrieden! Bestellen knnt ihr das Teil fr 10 Euro ber die Bandhomepage.
   
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