Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JUDAS PRIEST - Nostradamus
Band JUDAS PRIEST
Albumtitel Nostradamus
Label/Vertrieb Sony
Homepage www.judaspriest.com
Verffentlichung 13.06.2008
Laufzeit 56:04 & 46:46 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Ich war ja sehr gespannt als mir Rob Halford persnlich in einem Interview vorgeschwrmt hat, wie toll die Arbeiten am neuen Judas Priest Album "Nostradamus" laufen. Diese 90 Minuten lange(!) Doppel CD ist ein Konzeptalbum ber das Leben und Schaffen des Gelehrten und Apothekers, der vor circa 500 Jahren lebte. Leider hat die Platte eine recht durchschnittliche Produktion der Gitarristen Tipton und Downing verpasst bekommen, so dass der guten Eindruck vom tollen Artwork und prallem Booklet schnell verblasst. Es gibt eine Menge instrumentaler Zwischensongs, was die ganze Chose fast zu einem Filmsoundtrack aufblst, aber irgendwie auch ziemlich langweilig ist. Diese keyboardlastigen Stcke pltschern etwas an meinem Ohr vorbei und sind recht langatmig, wenn nicht langweilig. Dazu singt Oberpriester Rob ganz gut, aber immer gleich, ohne mal in altbekannte Hhen oder gar Tiefen zu gehen. Da gibt es leider null berraschungen. Netter Midtempo Metal mit dem Soundtrackflair eines Konsolenspieles ohne groe Hits, dafr mit ordentlichen Songs wie dem Titelstck "Nostradamus" machen halt keine Superscheibe! Ich habe immer zu Judas Priest gestanden und fand auch die Ripper Alben gut oder zumindest akzeptabel, aber "Nostradamus" ist leider zahnlose Metalmucke im Mittelfeld. Ganz nett, aber auch total belanglos. Das kann man sich nicht schn hren. Ich erkenne zwar, dass hier die berhmten Judas Priest spielen, aber hre direkt, dass Orchesterkeyboards und ein Konzeptalbum nicht das Ding der Priester ist. Auch wenn die Band natrlich was anderes behauptet! Gute Songs sind vorhanden, jedoch von diesem Soundtrackeinerlei zusammengeklebt, so dass eine CD und dafr ein auenstehender Produzent fr diese Platte sicherlich wunder gewirkt htte! Dann htte der Mann der Band vielleicht auch die vielen balladesken Songs und die permanenten Midtemponummern ausgetrieben.
Im Endeffekt ist diese Scheibe neun Punkte wert und deshalb unwrdig fr eine Band wie Priest. Vielleicht htten sie doch in Rente gehen sollen?
   
<< vorheriges Review
GRENOUER - Life Long Days
nchstes Review >>
SARASIN A.D. - Daggers-Lust-Disgust


 Weitere Artikel mit/ber JUDAS PRIEST:

Zufällige Reviews