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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RAUNCHY - Wasteland Discotheque
Band RAUNCHY
Albumtitel Wasteland Discotheque
Label/Vertrieb Lifeforce Records
Homepage www.raunchy.dk
Alternative URL www.myspace.com/raunchy
Verffentlichung 30.06.2008
Laufzeit 54:06 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Bei Erscheinen ihres Debts "Velvet Noise" wurde den Dnen von Raunchy eine fantastische Zukunft prognostiziert. Von der "... Fear Factory Scheibe, die Fear Factory nie fhig waren zu schreiben" (Metal Hammer) war da sogar u.a. die Rede. Mittlerweile ist man bei Album Numero 4 angelangt und von den prophezeiten Superstars sind Raunchy nach wie vor ein gutes Stck entfernt. Das soll und knnte sich mit "Wasteland Discotheque" nun endlich ndern. Nicht dass man sich meilenweit vom Sound der Anfangstage entfernt htte, man hat diesen Sound lediglich etwas modifiziert und vor allem (da freut sich der Schreiber) darauf geachtet, dass jeder verdammte Song im Ohr hngen bleibt. Der Fan (oder der, der es werden will) darf sich erneut ber modernen Metal in der Schnittmenge Soilwork / In Flames und Fear Factory / Strapping Young Lad mit einem extrem poppigen Grundgerst freuen. Teils weist dieses Gerst eine enorm starke 80er Schlagseite auf, was das Album allerdings nur noch interessanter macht. Angefangen beim atmosphrischen Intro, dass so ohne weiteres von Devin Townsend (+ leichte Metallica Schlagseite) htte stammen knnen, ber die Superhits "The Bash", "Warriors" oder den Titeltrack (nur eine Auswahl, wie gesagt: jeder Schuss ein Treffer!) bis hin zu der "eingeraunchten" Rockwell-Coverversion "Somebody's Watching Me" (prdestiniert!); hier stimmt von Songwriting bis Sound so ziemlich alles. Lediglich Snger Kasper Thomsen nervt ab und an mit seinem Gekrchze. Damit kann man aber durchaus noch leben denn ansonsten stehen die Zeichen auf Sturm. Will sagen: wenn es mit "Wasteland Discotheque" nicht klappt, dann klappt es wohl nie, oder um es mit den Worten eines Klscher Terror-Kommandos zu sagen: "wenn nicht jetzt, wann dann?"
   
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