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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE MUTANTS - Grave Groove
Band THE MUTANTS
Albumtitel Grave Groove
Label/Vertrieb Spinefarm Records/Soulfood
Homepage koti.mbnet.fi/mutants/
Verffentlichung 2008
Laufzeit 45:02 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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In diesem Jahr feiern THE MUTANTS aus Finnland zehnjhriges Bestehen als Band. "Grave Groove" ist ihr drittes Album. Einmal mehr garnieren sie hierauf eine heie Mischung aus Soul, schepperndem Beat, blechernem Garagenrock, schwarzem Blaxploitation-Funk und Surf. Wie gewohnt rein instrumental mit sprlich eingesetztem Gastgesang. Erstaunlicherweise spielen die MUTANTS ihr Material live im Studio ein- eine Fhigkeit, die heutzutage nicht mehr viele Bands beherrschen und die fr das unglaublich gute Zusammenspiel innerhalb der Band spricht. Hierdurch klingen sie auch aus der Dose druckvoll und prsent. Seltene Overdubs seien ihnen an dieser Stelle verziehen, denn dem Hrgenuss tun sie keinen Abbruch.
Apropos Hrgenuss: den durften in den vergangenen zehn Jahren die Menschen in Skandinavien, England, Deutschland, Japan und sogar Argentinien erleben, wenn die MUTANTS bei ihnen zum Tanze aufspielten.
Was live also ziemlich beeindruckend sein muss finde ich auf Platte jedoch nicht uneingeschrnkt gut. Instrumentalplatten eignen sich nun mal schlecht zum Mitsingen und sind dadurch mehr zur Hintergrundbeschallung als zum bewussten Hinhren geeignet. Zumindest dann, wenn man wie die Mehrheit der Menschheit kein Gitarren- oder Orgellehrer ist und sich nicht immer wieder neu an virtuosem Zusammenspiel, schnen Harmonien und liebevollen Arrangements zu ergtzen vermag.
Highlights sind das hippiegroovende "Outerspace Odyssey" mit ASHBURY HEIGHTS-Chorgesang und die flamencoinspirierte Nummer "El Matador Del Diablo" sowie "Nacht Im Caf Ohne". Was auch immer dieser Titel bedeuten mag.
Wer auf fuzzeligen 1960's-Instrumentalsound und z.B. LOS BANDITOS steht, hat auch an den MUTANTS seinen Spa.
   
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