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20. Mai 2013 - Uhr
 
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11294 Reviews in der Datenbank
DIVINEFIRE - Farewell
Band: DIVINEFIRE
Albumtitel: Farewell
Label/Vertrieb: CM Sweden/Rivel Records
Website: www.divinefire.net
Veröffentlichung: 20.06.2008
Laufzeit: 43:53 Minuten
Autor: Matthias Decklar
Bewertung: 8 von 15 Punkten
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Ich denke, man war sich im Lager der Schweden bewusst, dass man sich mit dem 4. Album eventuell zwischen alle Stühle setzen könnte. Die einstige Melodic Power Band, die durch ihre Geschwindigkeit, verbunden mit melodischen Gitarrenläufen auf sich aufmerksam machte, versucht nun mit Anleihen beim Death Metal eine neue Hörerschaft zu erschließen. So setzt Sänger Christian Liljegren (NARNIA) bei seinem Gesang auf eine Mischung aus Death Growls (die er zweifellos beherrscht) und den bekannt melodischen Linien, die immer etwas an Jorn Lande erinnern. Das Songwriting bewegt sich nach wie vor noch in der Schnittmenge von Bands wie MASTERPLAN, SONATA ARCTICA oder GAMMA RAY. Da wären wir schon beim nächsten kleinen Problem. Die schwächeren Songs des Albums sind zu keyboardlastig und kommen so nicht aus der Hüfte. Da hätte eine durchgehende Gitarrenpower dem Album sicherlich mehr genutzt, denn die gewollt harten Ansätze werden somit immer wieder schlagartig gestoppt, was den Songs zum Teil unangenehme Brüche verleiht. Neben dem Intro und dem Outro gibt es sieben weitere Lieder, wobei zum Abschluss das überlange "Heal Me" steht. Höhepunkte sind eindeutig der fetzige Opener "Unity", das beinharte "Grow And Follow" und der Smasher "King Of Kings". Die anderen Songs sind qualitativ auf annehmbarem Niveau, doch haben wir schon weitaus bessere Lieder der Schweden gehört. Die Texte sind wie immer mit christlichen Themen besetzt und drehen sich durchgehend um Leben und Wirken von Jesus Christus. Wer DIVINEFIRE bisher verfolgt hat weiß, dass die Jungs ihr Handwerk beherrschen und so haben sie auch mit "Farewell" eine Album über dem Strich produziert. Leider gibt es mit "Pass The Flame" und "My Roots Are Strong In You" auch Belangloses, sodass am Ende nur ein ordentliches Album bleibt. Wer auf die Kombination von Death und Melodic steht, sollte ein Ohr riskieren und selbst sein Urteil sprechen.
   
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