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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HANGAR - The Reason Of Your Conviction
Band HANGAR
Albumtitel The Reason Of Your Conviction
Label/Vertrieb Wacken Records / SPV
Homepage www.hangar.mus.br
Verffentlichung 23.05.2008
Laufzeit 42:32 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Ein gigantischer Power-Melodic-Metal Kracher kommt aus dem fernen Brasilien zu uns nach Deutschland geschippert. Die Jungs von HANGAR haben ihr neues Album im Frachtraum, welches bereits das dritte Album der Band ist. Aufgenommen wurde es zwar in Brasilien, den letzten Schliff erhielt es jedoch in Celle bei Tommy Newton im Area 51 Studio. Schlagzeuger Aquiles Priester drfte hierzulande schon etwas bekannter sein, hat er doch Paul Di'Annos "Nomad" Album eingetrommelt und war mit ihm auf Tour. Zustzlich ist er auch noch Schlagzeuger bei den ebenfalls aus Brasilien stammenden Melodic-Metallern ANGRA und die sind definitiv bekannt. HANGAR hat er jedoch nie im Stich gelassen, mit dem Ergebnis, uns dieses klasse Konzeptalbum zu prsentieren. "The Reason Of Your Conviction" handelt von dem menschlichen Verstand und all den Vernderungen die ihm widerfahren knnen durch das Erleben sehr frustrierender Perioden im Leben eines normalen Menschen. Dieser spezielle Mensch entdeckt wie sehr ihn der Tod begeistert, wird selbst zum potentiellen Killer und versucht schlielich sein seelisches Gleichgewicht wiederherzustellen. So in etwa zumindest.
Genug der Vorgeschichte: Nach einem eher merkwrdig anmutenden Intro, geht es direkt in die Vollen. Pedal to the Metal, Doublebass-Attacken, mit ordentlich Speed zeigen HANGAR wo es lang geht. Die mitreiende Musik wird mit dem leicht kratzig klingenden Organ von Snger Nando Fernandes passend untermalt. Fesselnde Arrangements, satte Riffs, tolle Melodien, auch die Instrumenten Abteilung trgt ihren Teil dazu bei, dieses Album zu einem Highlight des Monats zu machen. Bereits der gleich nach dem Intro positionierte Titeltrack lsst die Nackenmuskulatur nervs zucken. "Call Me In The Name Of Death" gibt dem Hrer Gelegenheit bei einer Halb-Ballade wenig zu verschnaufen, bevor das Tempo wieder gesteigert wird. Alles in allem eine stimmige Konzept-Platte, die das Rad zwar nicht neu erfindet, aber dennoch als berdurchschnittlich zu bewerten ist. Lediglich die Spieldauer trbt ein wenig den Gesamteindruck. Als Anspieltipp, neben dem Titeltrack, empfehle ich noch "One More Chance".
   
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