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24. Mai 2013 - Uhr
 
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KALMAH - For The Revolution
Band: KALMAH
Albumtitel: For The Revolution
Label/Vertrieb: Spikefarm Records/Soulfood
Website: www.kalmah.com/
Veröffentlichung: 30.05.2008
Laufzeit: 44:42 Minuten
Autor: Christian Schäfer
Bewertung: 9 von 15 Punkten
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Die Geschichte von KALMAH begann 1991. Irgendwie wollte der Teufel,oder Gott bzw. das Schicksal- nicht, dass die Band, bildlich gesprochen, den Arsch hochbekommt. Fünf Demos und fünf Bassisten wurden verschlissen, sieben Jahre und ein Umzug in den Norden Finnlands waren vonnöten, bis Spikefarm Records auf das Demo "Svieri Obraza" aufmerksam wurden und KALMAH unter Vertrag nahmen.
"For The Revolution" ist das fünfte Album, das die Finnen (Band) seit 2000 bei den anderen Finnen (Label) rausbringen, leißg, gell? Wie doch die Zeit vergeht.
So richtig revolutionär ist hierbei jedoch nur der Titel, denn ansonsten gibt's weitgehend gewohnte Kost: Melodischen, powerigen Blackmetal mit Geifergrunzgesang, Streichern aus dem Keyboard, fingerbrechenden, abartigen schnellen und doch melodischen Gitarrenläufen und einer echt schnellen Doublebass. Nicht mein Fachgebiet; deswegen kann ich hier wenig Vergleiche zu Felde führen. Einzelne kleine Parallelen zu CHILDREN OF BODOM und SONATA ARCTICA sind zu erkennen.
Trotz handwerklicher Meisterleistung gibt's wenige Punkte. Das liegt daran, dass KALMAH es insgesamt bei nur einem Song schaffen, sowas wie Abwechslung einzubauen. Bei "Ready For Salvation" nehmen sie das Tempo mal etwas zurück und der Gesang erinnert schon fast an eine menschliche Stimme. Bei "Like A Slave", dem viel zu spät auftauchenden Rausschmeißer geht's nach langsamem Verarscher-Intro auch gleich wieder auf die linke Spur.
Der Rest ist schlichtweg hirn-, herz- und seelenloses Griffbrett- und Tastenonanieren im großen Stil. Das braucht, außer KALMAH, die sehr kleine äh, Egos haben müssen- keine Sau.
Warum hört Ihr nicht auf das Schicksal, Männer? Wenn eine Sache nicht sein soll, ein Eindruck, der sich mir bei Eurer Vorgeschichte aufdrängt, dann soll sie nicht sein. Ganz einfach. Auch wenn man es gern anders hätte. Macht von mir aus Lehrvideos für Hochgeschwindigkeitsfuddler, erfindet was Homöopathisches gegen Heiserkeit oder irgendwas, wodurch die Doublebass noch schneller wird- aber macht, bei Odin, keine Platten mehr!
   
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