Navigation
                
18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORE THAN CROSSED - Two Faced
Band MORE THAN CROSSED
Albumtitel Two Faced
Label/Vertrieb Plainsong Records
Homepage www.morethancrossed.com
Alternative URL www.myspace.com/mtcberlin
Verffentlichung 16.05.2008
Laufzeit 45:23 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
MORE THAN CROSSED kommen aus Berlin und machen den wohl poppigsten Screamopunk den man sich vorstellen kann. Das mag den oldschool Metalern unter euch jetzt vielleicht missfallen, ich finds bis auf ein, zwei Ausnahmen gut. Nach einem Intro dessen Bezug zum Album ich nicht ganz verstehe, geht's mit "To Those Who Wait" auch schon ab ins Popchartprogramm. Ein punkiger Refrain mit Gangvocals die live mit Sicherheit zum mitsingen einladen werden. Durchmischt wird das Ganze mit ein paar deftigen Screams, mit denen man zeigen will, dass es auch anders als seicht geht, das klappt auch ganz gut. Mit "Not Looking Back" macht man auf dem selben hohen Niveau weiter, auch hier wieder eine Mischung aus klarem und geshoutetem Gesang, die richtig gut ankommt. Nur das Riff scheint mir ein bisschen ausgelutscht, irgendwie hab ich das Gefhl es schon circa drlf mal gehrt zu haben. "What's Done Is Done" stellt eine der Balladen der Scheibe dar. Schema F wird hier streng befolgt: Langsamer Songaufbau der Hhepunkt gipfelt, was nicht heien soll das der Song wirklich schlecht ist, nur gab es ihn in hnlicher Art und Weise schon fters. "I Can't Save You From Yourself" berzeugt mit ordentlichen Gitarrenarbeit, sowie sehr interessanten Variationen am Schlagzeug und stellt fr mich dadurch eins der besten Stcke des Albums dar. "Relief" sowie "About Me" ordne ich einfach mal in die "American Pie / Blink 182-Sparte" ein. Unendlich soft und punkig wird hier durch die Welt gerockt. Freunde dieses Genres werden auf jedenfall Spass dran haben! "Bad News" stellt die andere Ballade der Scheibe dar. Sie zeigt zu Beginn die klare Stimme von Stev fast ohne Begleitung und offenbart, dass an dieser an manchen Stellen noch gearbeitet werden sollte, klingt doch ein wenig nselnd. Gegen Ende wird's dann aber besser, sodass der Song doch nicht ganz so schlecht in Erinnerung bleibt wie es Anfangs aussah. "Single Second" ist mit gewaltigem Abstand der geilste Song des Silberlings. Wunderbar frische Gitarrentne und Zweistimmiger Gesang machen ihn zu einem ordentlichen Knaller!
Tja, was soll man zu so einem Album sagen? Vielleicht das es nicht schlecht ist, aber jedem der nicht in der Szene ist auf die es zugeschnitten ist, nicht gefallen wird. Vielleicht das derjenige der "in der Szene" ist, dass Album mit Sicherheit lieben wird. Mir persnlich gefllt es gut, fr das nchste wrde ich mir ein paar mehr Songs wnschen, die den hinteren Stcken des Albums hneln, da diese deutlich mehr Charakter zeigen. Emopunkfreunde die nicht auf den aktuellen Mathcorefrickelkram stehen und noch ein paar Hits fr den Sommer suchen, zugegriffen! Progressivfreunde weniger.
   
<< vorheriges Review
KING OF AGOGIK - Aleatorik System
nchstes Review >>
MOONGARDEN - Songs From The Lighthouse


Zufällige Reviews