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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GREELEY ESTATES - Go West young men, let the devil go east
Band GREELEY ESTATES
Albumtitel Go West young men, let the devil go east
Label/Vertrieb Science Records
Homepage www.myspace.com/greeleyestates
Verffentlichung 05.05.2008
Laufzeit 53:06 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Greeley Estates aus den Staaten machen top modischen Screamo. Nach einigen Runden auf dem Bandkarussell hat man jetzt anscheinend die perfekte Besetzung gefunden und stt mit neuer Kraft auf den Markt. Die CD hat alles was man von einer Scheibe aus der Szene erwartet und zeigt auch keine wirklichen Schwchen. Was sie jedoch auch nicht zeigt, sind deutliche Unterschiede zu anderen Bands des Genres, komplett neue Ideen sind auch nicht vorhanden. Takt und Flow sind selten durchgehend, es wird immer wieder an der Temposchraube herum gedreht, wodurch sich immerhin ein kleiner Unterscheid zu anderen Screamokappellen zeigt. Stellenweise sind kleine Indieabschnitte eingebaut, die auch ordentlich ins Klangbild passen. Irgendwie erinnert mich der Gesang an CALIBAN, aber nur wenn "gesungen" wird, die Schreierei kann nicht mithalten. Gegen Ende der Scheibe werden die Songs weniger typischen und so ist es kaum verwunderlich, dass sich mein Favorit des Albums "In The Ashes" im zweiten Teil befindet. Hier wird ordentlich Gebrllt und der Refrain ist sehr melodische mit Keyboard unterlegt. Positiv angerechnt wird die lange Spielzeit der CD, zumindest fr das Genre!
Wie gesagt, dass Album ist nicht wirklich schlecht, ich htte mir aber deutlich mehr Innovation gewnscht, die musikalischen sowie gesanglichen Mglichkeiten sind mit Sicherheit vorhanden! Da was sie machen ist gut, nur erinnert es mich leider zu oft an eine Mischung aus schon dagewesenem.
Genrefreunde sollten mal rein hren, aber nicht zu viel neues erwarten. Musikfreunde die Probleme mit dem Emogenre oder mit leicht "weinerlichen" Stimmen haben, knnen sich dies sparen.
   
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