Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STORM OF SORROWS - Slave To The Slaves
Band STORM OF SORROWS
Albumtitel Slave To The Slaves
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.stormofsorrows.de
Alternative URL www.myspace.com/stormofsorrows
Verffentlichung 22.01.2008
Laufzeit 45:09 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die im Oktober 1998 gegrndeten STORM OF SORROWS knnen bisher auf ein Demo, zwei EPs und ihr eigentliches Debt "Count The Faceless" von 2003 zurck blicken. Nach ein paar Line-up-Problemen legten die Mannen Anfang des Jahres ihren wiederum in Eigenregie unters Volk gebrachten Zweitling "Slave To The Slaves" nach.
Von DARK AGEs Eike Freese sauber in Szene gesetzt prsentieren die Norddeutschen durchdachten Death Metal, der viel Wert auf Abwechslung und Melodie legt. Dennoch wird das Aggressionslevel nie zu weit runter gefahren und trotz einigem Hang zum Midtempo immer die ntige Ladung Brachialitt gewahrt. Neben dem typischen Wechsel zwischen Screams und Growls am Mikro muss besonders die Gitarrenarbeit gelobt werden, da die schnen Leads mindestens genauso gut reingehen, wie die heftiger sgenden Riff-Attacken. Oft setzen STORM OF SORROWS dabei auf wiederkehrende Songstrukturen, sprich aufs gute alte Strophe-Refrain-Prinzip, wobei das neben der Eingngigkeit bisweilen auch ein wenig die Abnutzung der Stcke frdert. Und wenn ich schon am Meckern bin: die klaren Gesangspassagen in "Salvation Process" und "Devoured By Greed", die wohl von Eike stammen, wren nicht unbedingt ntig gewesen, da der Mann nicht gerade der (Klar-)Snger vor dem Herrn ist. Dafr gefllt aber das atmosphrische Zwischenstck "The Interment (Instrumental)" mit seinem Soundtrack-artigen Charakter, das den Weg zum dster-melodischen und mit einem in Teilen dezenten HYPOCRISY-Hang garnierten "The Crows Are Gathering" wunderbar ebnet.
STORM OF SORROWS zeigen mit "Slave To The Slaves" trotz kleiner Schnheitsfehler, dass Eigenproduktionen lngst so gut geworden sind, sich nicht vor hochoffiziellen Label-Verffentlichungen verstecken zu mssen. Fans von Melodic Death Metal und alle, die VIOLATION hinterher trauern, knnen zugreifen!
   
<< vorheriges Review
CAPUTO - A Fondness For Hometown Scars
nchstes Review >>
DOMINICI - O3 A Trilogie - Part 3


Zufällige Reviews