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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WHITESNAKE - Good To Be Bad
Band WHITESNAKE
Albumtitel Good To Be Bad
Label/Vertrieb SPV/Steamhammer
Homepage www.whitesnake.com
Verffentlichung 18.04.2008
Laufzeit 59:28 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wer htte vor 5 Jahren noch einen Cent auf WHITESNAKE gesetzt? Das halbgare "Restless Heart" Album schien das Ende der Band markiert zu haben. Verdammt schade, denn David Coverdale gehrte definitiv zu den charismatischsten Frontmnnern der Szene. Umso besser, dass die Kooperation mit Gitarrist Doug Aldrich der Schlange neues Leben eingehaucht hat. Das Ergebnis war eine fantastische Tour, die mit einer grandiosen DVD und einer amtlichen Live-CD gewrdigt wurde. Durch den Erfolg dieser Releases beflgelt, gipfelte die Zusammenarbeit sogar in ein neues Studioalbum names "Good To Be Bad".
Und "Good To Be Bad" ist ein klassisches Hardrockalbum geworden, dass sich im Whitesnake-Katalog nicht verstecken muss. Alle Trademarks der Band sind auf der CD zu finden und so gesellen sich neben typischen Rocknummern auch bluesige Elemente und natrlich Balladen. Diese sind wie immer nicht kitschig sondern sehr gefhlvoll und dynamisch. Keiner versteht es so, Liebeslieder in doppeldeutigem Charme zu verstauen wie Meister Coverdale. Das Beste jedoch ist, dass "Bad To The Bone" sehr ordentlich rockt. Fette Gitarren, der Gitarrensound erinnert stark an "1987", pumpender Groove, gute Riffs und feine Soli zieren die Scheibe. Auch David Coverdale zeigt sich in bestechender Form und somit ist die Performance als dicker Pluspunkt zu verbuchen. Trotz aller Freude ber dieses gelungene Comeback muss kritisch angemerkt werden, dass "Good To Be Bad" einen entscheidenden Nachteil hat: Es fehlt ein richtiger Kracher wie "Still Of The Night", "Don't Break My Heart Again", "Fool For Your Lovig'", "Cryin' In The Rain" oder "Love Ain't No Stranger". Zwar haben die Balladen durchaus Ohrwurmqualitten und auch Tracks wie "All For Love" und "A Fool In Love" nisten sich bequem in den Gehrwindungen ein, aber der richtige Knaller fehlt. Dennoch ist "Good To Be Bad" ein starkes Album geworden, dass sich kein Whitesnake-Fan entgehen lassen sollte. Und dass solche klassischen Hardrockscheiben heutzutage das Gegenteil von Mainstream sind, macht "Good To Be Bad" nur noch besser!
   
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