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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMIL BULLS - The Black Path
Band EMIL BULLS
Albumtitel The Black Path
Label/Vertrieb Drakkar Records
Homepage www.emilbulls.de/
Verffentlichung 04.04.2008
Laufzeit 53:08 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Anfang 2000 muss es gewesen sein, als mir COAL CHAMBER, KORN und SLIPKNOT sowie der Begriff des Nu Metal erstmals zu Ohren kamen. Schnell fanden sich auch deutsche Interpreten dieser Musik, die durch Gesang, der zwischen verletzlich-emotionalen Tnen und wstest mglichem Grunzen pendelte, untersttzt von 7-saitigem Gitarrengebratze und gelegentlich mit Samples und Loops akustisch aufgepeppt daherkam. "Angel Delivery Service", das wirklich starke Debt der Mnchener Band EMIL BULLS wies all diese Zutaten auf und lag somit voll im Trend. Irgendwann, ich wei nicht warum, hrte man nichts mehr von den fnf Bajuwaren. Ihre Platten verkauften sich schlecht und so wirklich sehen wollte sie niemand mehr. In dieser Zeit (2005) spielten sein auf einem kleinen Festival in Sdhessen vor den damals noch recht unbekannten THE BOSSHOSS und hinterlieen den Cowboys ein kochendes Publikum- EB waren einfach nur geil!
Und sie sind es noch immer, was "The Black Path" beweist. Tiefe Gitarren, wenig komplexe Riffs, ausgeschmckt mit feinen Details, Anleihen bei Thrash und Metalcore und Gesang, der einmal mehr an eine Mischung zwischen dem zerbrechlichen DEFTONES-Chino und einen wtend kotzenden Bullterrier erinnert.
Obwohl hier sehr strukturiert und intelligent geschrieben wurde, haben die 14 Songs gengend Pfeffer um zu keinem Zeitpunkt langweilig zu wirken. Abwechslung, Spa und vllige kompositorische Unberechenbarkeit machen "The Black Path" zu einem reifen Album, das Lust auf mehr EMIL BULLS macht. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und bezeichne es als ihre bislang strkste und reifste Platte. Sollte man unbedingt haben.
   
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