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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WALLS OF JERICHO - Redemption EP
Band WALLS OF JERICHO
Albumtitel Redemption EP
Label/Vertrieb Trustkill Records
Homepage www.wallsofjericho.tv
Alternative URL www.myspace.com/wallsofjericho
Verffentlichung 25.04.2008
Laufzeit 21:54 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Walls of Jericho sind ja normalerweise eher fr die hrtere Gangart bekannt, zeigen aber mit dieser EP, dass es auch anders geht. Die Frage, die sich mir dabei aufdrngt, ist warum sowas gemacht wird ... Reicht es nicht, wie schon auf dem letzten Longplayer getan, einfach einen ruhigen Song mit drauf zu packen, um seine musikalische Variett zu zeigen? Ohne Zweifel, Candace kann nicht nur shouten, sondern auch sehr gut singen, was sie auf der 5 Track EP unter Beweis stellt. Unterlegt von ausschlielich akustischen Gitarren, einem sehr zurckhaltenden Schlagzeug und Streichern assoziiert man die Musik eher mit einer Popgruppe als mit der eigentlichen Bollergruppe.
Produziert wurde die Scheibe von Mr. SLIPKNOT himself Corey Taylor, der wahrlich sehr ordentliche Arbeit geleistet hat und es sich nicht nehmen lie bei drei Songs auch selbst gesangtechnisch mitzuwirken.
"Ember Drive" ist der erste, aber meiner Meinung nach auch gleichzeitig der strkste Track. Getragen, sehr traurig und mit eingngigem Refrain bleibt der Song schnell im Hirn hngen. "My Last Stand" ist mir ein wenig zu getragen und wirkt zu Beginn doch sehr einschlfernd. Gegen Ende kommt ein bisschen mehr Druck auf, berzeugt bin ich trotzdem nicht vollstndig. "No Saving Me" ist komplett von der letzten LP "With Devils Amongst Us All" bernommen worden. Auch wenn der Song wirklich gut ist und Candace ihre komplette Varianz am Gesang zeigt, finde ich es eine Frechheit, bei einer nur fnf Songs umfassenden EP auch noch einen drauf zu packen, der schon mal verffentlicht wurde. Beim nchsten Stck ist es nicht viel anders. "House Of The Rising Sun" wurde hier mal wieder ausgegraben und zum vierundachtzigmillionsten Mal gecovert, nicht schlecht, aber auch nicht zum Jubeln. "Addicted" ist ein Duett mit Corey und eindeutig der zeitstrkste Track. Beide Stimmen klingen sehr depressiv, als wren sie auf der Suche nach einem letzten Halt, der auch textliche gesucht wird. Die Soundqualitt ist perfekt, was anderes htte ich bei einem solchenTeam aber auch nicht erwartet. Im Infotext wird von einem Traum gesprochen, den sie sich immer schon erfllen wollten, ich hoffe, dass es bei diesem einen bleibt. Die CD ist mit Sicherheit nicht schlecht, jedoch nicht das, was ich von einer Band wie WALLS OF JERICHO erwarte.
Wie einleitend schon angesprochen finde ich, dass ein ruhgiger Song pro LP reicht, um zu zeigen, dass auch die hrteste Hau-Drauf-Kombo einen weichen Kern hat.
Ein echter Fan, der auch die andere Seite seiner Band erforschen will, kann bei der 3-Song-EP - 3 deshalb, da ich "No Saving Me" und "House Of The Rising Sun" nicht wirklich dazuzhle - zugreifen. Hrer, die ruhige Musik suchen, sollten bei den Bands zugreifen, die sich dieser Richtung verschrieben haben.
Die gegebenen Punkte bewerten nicht ob meiner Meinung nach eine Band solch ein "Projektalbum" verffentlichen sollte, oder nicht. Auerdem sehe ich "No Saving Me" als unbekannten Song an.
   
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