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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SIENA ROOT - Far From The Sun
Band SIENA ROOT
Albumtitel Far From The Sun
Label/Vertrieb Record Heaven/Transubstans Records
Homepage www.sienaroot.com
Verffentlichung 10.03.2008
Laufzeit 53:08 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Als Stonerfan hat man es nicht leicht. Man bekommt die verwirrteste Grtze als tollen Stonerrock angepriesen- nur weil ein bekiffter Schlagzeuger auer Standes ist, einen simplen Vierteltakt halbwegs tight zu klopfen und der dazugehrige Snger meint, whrend der Aufnahme ein Wurstbrot futtern zu mssen. Oder eine Schssel Pudding.
Das ist bei unseren schwedischen Freunden von SIENA ROOT und ganz anders. Cowbells, wste Gitarrenriffs und herrlich derber Scheppersound erinnern an MOUNTAIN (die Erfinder des Stonerrock) und BLACK SABBATH. Sitar und flirrende Hammondorgeln, Santananische (hh!) Gitarrenlufe und reichlich Jimi Hendrix-Wah Wah-Gewa(h)ber, URIAH HEEP-Chorgesang sowie wenig diskrete Verweise auf CAPTAIN BEYOND und LED ZEPPELIN machen "Far From The Sun" zu einem Best Of-Album der 1970er Jahre; hier ist einfach all das enthalten, was den gitarren- und orgellastigen, psychedelisch angehauchten Rock dieser Zeit ausmachte.
Klar, nix ist perfekt. Auch die 1970er waren es nicht. Leider haben SIENA ROOT auch eine paar klangliche Elemente verwandt, auf die sie meiner Meinung nach besser verzichtet htten: Querflte, Gesang, der an die Fistelstimme von CANNED HEAT erinnert und cleane, zweistimmige THIN LIZZY-Gitarrenlufe. Wr' doch nicht ntig gewesen, all das!
Hohe Punktzahl gibt's dennoch fr groe Authentizitt, gelungenes Cover und klasse Gitarrensound. Ich wnsche mir, dass SIENA ROOT auch auf dem einen oder anderen Festival in Deutschland spielen oder vielleicht sogar 'ne kleine Clubtour in unserem Lande abziehen. Unbedingt empfehlenswert: "Far From The Sun". Ist nmlich eine astreine Stonerplatte. Und ber so was freut sich doch jeder, oder?
   
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