Navigation
                
12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MISERY INDEX - Overthrow
Band MISERY INDEX
Albumtitel Overthrow
Label/Vertrieb Fadeless Records
Homepage www.miseryindex.com
Verffentlichung 02.09.2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Das ist sie also endlich! Gut ein Jahr nach der Verffentlichung auf dem amerikanischen Markt liegt dem geifernden Rezensenten endlich die europische Pressung von "Overthrow" vor, die zudem im direkten Vergleich mit dem groen Bruder noch einige zustzliche Leckereien aufweisen kann, doch dazu spter mehr. MISERY INDEX bestehen zu Dreivierteln aus ehemaligen DYING FETUS Mitgliedern und von daher drfte es kaum noch Fragen nach der Ausrichtung des Songmaterials geben. Fetter, brutaler und oftmals grindig angehauchter Staaten-Tod mit einem fr jeden Nackenwirbel vernichtenden Groove-Anteil heit die Devise, was auch sonst?! Vor dem groen Rundumschlag von Mastermind John Gallagher bei den sterbenden Ften waren dort Jason Netherton, Sparky Voyles und Drum-Wunderknabe Kevin Talley zu Gnge, Mike Harrsion drfte dagegen einigen von PESSIMIST bekannt sein. Und MISERY INDEX brauchen sich hinter ihren ehemaligen Arbeitsgebern keinesfalls zu verstecken, ich wage eher zu behaupten, dass sich das Songmaterial als noch um einen Tick intensiver erweist, als das letzte FETUS-Werk "Destroy the Opposition", viel geben sich die beiden Konkurrenten (?) jedenfalls nicht! "Overthrow" strotz an allen Ecken und Enden und in jedem einzelnen Song nur so vor Aggression und Energie, dass einem schon angst und bange werden kann. Dabei wird immer viel Wert auf Nachvollziehbarkeit gelegt, die sich vor allem in den wahnsinnig fetten Moshparts uert und geradezu dazu prdestiniert ist, live dargeboten zu werden! Einen Vorgeschmack auf eventuelle Auftritte bietet die CD denn auch, alle Besitzer eines PCs kommen in den Genuss zweier Live-Videos, wobei ich hier den Genuss-Faktor doch eher in Frage stellen mchte, da die Bild- und Tonqualitt unter aller Kanone sind. Und da man zudem vom Publikum grade gar nix zu sehen bekommt, sehe ich den Sinn eines solchen "Bonus" kaum ein. Weiter sind neben den vier regulren Studio-Tracks noch drei weitere Live-Aufnahmen vertreten, zum einen der Opener der CD, "Manufactured Greed", und dann noch zwei Stcke, die von der Split-CD mit COMMIT SUICIDE stammen und so nicht jedem bekannt sein drften. Der absolute Hhepunkt des Scheibchens aber, der sogar noch ein Stckchen besser geraten ist, als das eigene Songmaterial, ist das TERRORIZER-Cover "Dead shall rise"! Ist das Original schon ein Oberhammer und unvergesslicher Klassiker, so wage ich zu behaupten, dass die MISERY INDEX Version eines der wenigen Cover berhaupt ist, das besser als das Vorbild ist...! Gut, dass es die Repeat-Taste gibt. Zusammengefasst bietet die Europa-Ausgabe von "Overthrow" also drei zustzliche Live-Stcke, zwei Live-Clips und ein anderes Artwork. Ob das einen potentiellen Besitzer der Ami-Version dazu bringt, sich auch das europische Gegenstck zuzulegen...? Eher nicht. Alle anderen sollten sich diese Delikatesse aber auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn wen dieses Knppel-Brett kalt lsst, der ist wahrscheinlich schon lnger kalt...
   
<< vorheriges Review
MIRROR OF DECEPTION - Conversion
nchstes Review >>
MISSA MERCURIA - same


 Weitere Artikel mit/ber MISERY INDEX:

Zufällige Reviews