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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORD - Necrosodomic Abyss
Band MORD
Albumtitel Necrosodomic Abyss
Label/Vertrieb Osmose Productions
Homepage www.mord-horde.com/
Alternative URL www.myspace.com/666mord
Verffentlichung 25.02.2008
Laufzeit 37:04 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Necrosodomic Abyss, ein vor Klischee strotzender CD Titel. Genau das, was man bei einer Band mit dem viel einfallsreicheren Namen Mord erwartet. Aber nun weg von jeglichem Klischeegebrabbel, wir sind ja immerhin bei rohem norwegischen Black Metal, wo man meistens doch strikt auf Musik achten sollte, ohne sich vom Auftreten oder sonstigen Sachen der Band ablenken zu lassen, also: Scheuklappen auf und los geht?s.
Roh, brutal und mit sgenden Gitarren kracht es bei Opus I los. Gelegentliche Tempowechsel lockern den Brecher ein bisschen auf, sodass sich ein ordentliches Endergebnis ergibt. Opus II bringt den typischen Midtemposong, der gegen Ende noch ein bisschen an Fahrt aufnimmt und insgesamt dank geiler Melodieverlufe und ordentlicher Schlagzeugarbeit auf ganzer Linie berzeugen kann. Auf hnlich hohem Niveau liegt nur Opus V. Der Rest der Scheibe bietet mittelmiges Highspeedgeholze, jedoch ohne wirklich berzeugen zu knnen. Zuhause ist die CD bei Osmose Records, die auch schon die vorhergegangen Scheiben produziert haben und im Black Metal-Bereich fr gute Arbeit stehen. Von Hochglanzproduktionen wie der aktuellen MARDUK Granate hlt man sich zugunsten von oldschooligem Kellersound fern, was aber genau richtig ist.
Im Groen und Ganzen erinnert mich die CD an alte Gorgoroth Scheiben, mit Pest am Gesang, ohne jedoch stimmlich oder musikalisch an das Knnen der Altmeister ranzukommen.
Freunde der ersten Black Metal Welle sollten ruhig mal ein Ohr riskieren und auch sonstige Genrefreunde drfen sich ranwagen.
   
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