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30. Mai 2016 - Uhr
 
Die Kolumne

AMOK - Lullabies Of Silence
Band AMOK
Albumtitel Lullabies Of Silence
Label/Vertrieb Fastbeast Entertainment
Homepage www.amoklegion.ch
Verffentlichung 24.04.2006
Laufzeit 35:33 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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2001 wurden AMOK in Genf gegrndet, nach den beiden MCDs "Necrosapiens" (2003) und "Hephaistos" (2004) folgte vor fast zwei Jahren im April 2006 das eigentliche Debt "Lullabies Of Silence".
Dessen Inhalt hat mit "Wiegenliedern" und "Stille" mal grade gar nichts zu tun, der Bandname trifft die Sache da schon eher. Denn in etwas ber 35 Minuten wird hier der Maximal-Stress zelebriert, der sich munter durch das Unterholz des Grindcores und Tech Death hackt, dabei aber trotz aller Vehemenz kaum Spuren hinterlsst. Hier wird gebreakt und dissoniert, im Tempo gewechselt und am Mikro um die Wette gegeifert, dass einem smtliche Luft wegbleibt. Neben der Luft aber leider auch die Lust auf mehr, denn "Lullabies Of Silence" zehrt mit seinen extrem schwer verdaulichen Gewaltorgien heftigst an den Nerven und nicht selten wnscht man sich einen roten Faden her. Dass der bei all dem technischen Knnen der Herren irgendwo versteckt ist, will ich nicht mal anzweifeln, nach zig Durchlufen ist mir aber der Spa an der Suche vergangen. Da es die Herren wie gesagt an ihren Instrumenten drauf haben und auch der Sound passt, der im New Yorker West West Side Music Studio (THE DILLINGER ESCAPE PLAN, MASTODON u.v.m.) gemastert wurde, knnen alle, die sonst nicht genug Stress haben, mal reinhren.
   
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