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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PAUL EPIC - South Of Heaven, North Of Hell
Band PAUL EPIC
Albumtitel South Of Heaven, North Of Hell
Label/Vertrieb Sacred Flow/Beeshive Music
Homepage www.paulepic.com
Verffentlichung 07.03.2008
Laufzeit 39:12 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Ach ja, eine dieser Platten. Der Titel weckt Erinnerungen an diese schnelle, harte Band aus Los Angeles, aber die Musik darauf klingt ganz und gar nicht danach. Was ja soweit nicht tragisch ist. Paul Epic macht recht radiokompatiblen, grungelastigen Alternativerock bzw. -metal. Die sehr hrenswerten Gitarren erinnern an CREED, deren hymnenhafte Songs berhaupt einen groen Einfluss auf Mr. Epic gehabt haben drften. Die Stimme erinnert mal an Chris Cornell, mal an- ja, vermutlich Paul Epic selbst. Trotz dieser zweifellos hochwertigen Zutaten schaffen Herr Epic und seine Kollegen es nicht, mich restlos von diesem Album zu berzeugen. Das liegt daran, dass sie zwischen echten Krachern ("I Am", "Truth") immer wieder superseichte, teilweise einfach unertrgliche Schnulzen ("Save Me", "Your Song", "Say You'll Stay Tonight") postieren, die jeden Anflug freudigen Kopfnickens bzw. Haareschttelns im Keim ersticken. Der Tiefpunkt von "South Of Heaven, North Of Hell" ist fr mich das Duett "Ours To Have", das mich auf eine unangenehme Art an die Kid Rock/Sheryl Crow-Kollaboration "Picture" denken lsst. Der wenig gute Eindruck wird auch vom wieder hrbaren Rausschmeier "Last Stop On A Long Fall" nicht korrigiert, auch wenn sich hier jemand sichtlich Mhe gibt, ein kleines bisschen wie der King Of Gitarrenposing, Mr. Zakk Wylde zu klingen. Ein Albumtitel im Sinne von "South Of Rock'n'Roll, North Of Discoschrott" wre vermutlich weniger irrefhrend.
Eine echte Empfehlung fr Kuschelrocker und all jene, denen die Musik von z.B. FOREIGNER noch lngst nicht hart genug ist. Fr alle anderen nicht.
   
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