Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PYORRHOEA - Desire For Torment
Band PYORRHOEA
Albumtitel Desire For Torment
Label/Vertrieb Metal Mind
Homepage www.pyorrhoea.org/
Alternative URL www.myspace.com/pyorrhoea
Verffentlichung 04.02.2008
Laufzeit 29:00 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 3 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
PYORRHOEA ist eine Wurzelentzndung, welche heftige Schmerzen verursacht. Genau das tut auch die Band bei mir, Schmerzen verursachen. Wie man sich bei genanntem Bandnamen denken kann, sind die 5 Polen im Goregrind/Deathgrind Genre anzusiedeln und liefern auch genau das erwartete Bild. Der Sound walzt ordentlich und planiert alles was sich ihm in den Weg stellt, jedoch ohne wirklich neues zu zeigen. Kein Breakdown, Midtempo Song oder sonst was, Tempo von Anfang bis zum Ende. Dem Genrefreund mag das vielleicht gefallen, jedem anderen der auch nur einen Funken Anspruch stellt, brennen wohl nach 3 Liedern die Ohren weg, oder sie schlafen zumindest ein. Von gesanglichen Qualitten mssen wir nicht sprechen, da diesen Part auch ohne Probleme ein wtendes Schwein bernehmen knnte.
Worber man jedoch sprechen sollte, ist die Idee der Bandmitglieder solche Texte zu verfassen und diese auch noch mit ganzem Herzen zu vertreten. Um einleitend ein Paar Kracher zu liefern: "Excrements On Your Face", "Anal Arousal" und der gute alte "Chainsaw Dance". Textlich geht's im ersten Stck darum besagte Exkremente von Gesichtern zu naschen, im zweiten werden rsche aufgerissen bis sie bluten und im dritten ordentlich geschlitzt. Welcher normale Mensch denkt sich so eine hirnverbrannte Kacke ( wo wir doch wieder beim Thema sind ) aus und schreibt auch noch stolz seinen Namen auf die CD? Meistens ist bei Grindcore ja irgendwo noch ein versteckter Rest Humor zu finden, diesen vermisse ich bei PYORRHOEA jedoch, was mich wieder zu der frage bringt wie man so etwas tatschlich auch nur halbwegs ernst meinen kann. Nach dem Titel des Longplayers "Desire For Torment" zu urteilen, knnten die Herren anfangen sich gegenseitig den Mist in den Arsch zu schieben, fr mehr ist er nicht gut.
Wer auch immer auf Goregrind steht, auch wenn ich's beim besten Willen nicht verstehen kann, kann reinhren. Jeder normale Mensch sollte noch nicht mal einen Gedanken ber diese Band verschwenden, ein Toilettengang hat mehr Inhalt.

P.s.: Es drfte aufgefallen sein, dass dieses Review "etwas" subjektiv ausgefallen ist. Mir ist wohl bewusst das es andere Bands gibt die inhaltlich hnlich leer sind, jedoch ist dort meistens noch irgendwas interessantes zu finden, was sich hier in meinen Augen, beim besten Willen nicht finden lsst. Dann sollen sie doch lieber weiter ber Krieg und Satan singen, als darber sich gegenseitig die Nippel abzuschneiden (ja auch das wird textlich behandelt).
   
<< vorheriges Review
IAN GILLAN - Live In Anaheim
nchstes Review >>
BAALPHEGOR - Post Earthquake Age


 Weitere Artikel mit/ber PYORRHOEA:

Zufällige Reviews