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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

METALLICA - St. Anger
Band METALLICA
Albumtitel St. Anger
Label/Vertrieb Vertigo
Homepage www.metallica.com
Verffentlichung 10.06.2003
Laufzeit 75:03 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Im Vorfeld war ja eine Menge ber Metallica's neustes Album zu lesen. Die Berichte waren durchweg positiv und voller Vorfreude legte ich mir somit "St. Anger" zu, da ja die letzten Alben der Metallicats ziemlicher Schrott waren. Um so herber war die Enttuschung. Auch die neue Scheibe kann nicht mal ansatzweise an die alten Glanztaten der ersten drei Platten anstinken. Nach dem ersten Hren drngte sich immer wieder ein einzelnes Wort auf, das "St. Anger" bestens zusammenfasst: Monotonie! Welch unsgliche Langweile bricht ber den Hrer ein, wenn sich der heilige Zorn im Player dreht. Alle 11 Nummern klingen dermaen hnlich, dass ich bis heute die Songs erst nach lngerem Zuhren auseinanderhalten kann. In jedem einzelnen Track werden monotone Riffs gezockt und dazu grlt Hetfield einzelne Stze, die er immer wieder wiederholt. Dabei haben diese Stze irgendwie keine Melodie, als wrden sie mehr oder weniger singend gesprochen. Nach sptestens 20 Minuten nervt diese monotone Stimmung unheimlich, so dass einen nur noch der Druck auf die Stopptaste von dieser akustischen Qual befreien kann. Ein weiterer Kritikpunkt stellt der oberbeschissene Sound dar. Was soll das sein? Eine Snare? Klingt wie unser alter Waschzuber. Wo ist denn eigentlich der Bass? Kaum zu hren. Himmel hilf, was ein Mist. Ich glaube, die Jungs fanden den Sound heavy oder so, aber das ging mchtig daneben. "Master of puppets" ist heavy und zwar heute noch! Wie ein furztrockener Tritt in die sprichwrtliche Fresse. Zum Glck gibt es auch Positives zu vermelden. "St. Anger" ist fett aufgemacht als Digipack und mit DVD. Das Booklet hat Stil und ldt zum Stbern ein. Das Cover ist zwar genauso langweilig wie die Platte, aber zumindest passt es ja dann zusammen. Die DVD zeigt die vier "Horsemen" im Studio, wie sie alle Songs vom aktuellen Output live spielen. Gefllt mir fast besser als die eigentliche CD. Des Weiteren finde ich gut, dass Metallica wieder Lust haben ordentlich zu rocken, denn das wirkt sich auf die Setlist der Gigs aus (man erinnere sich an Berlin und Rock am Ring). Fazit: "St. Anger" rockt wieder (ohne so heavy zu sein wie die ersten drei Alben), ist aber leider songwriterisch total daneben und hat nichts mit den alten Metallica zu tun, die wir alle geliebt haben. Nur weil sie mal "Kill em all", "Ride the lightning" und "Master of puppets" geschrieben haben, gebe ich eine 4-. Sonst wre es schlimmer ausgefallen!
   
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