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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

COMMANDER - The Enemies We Create
Band COMMANDER
Albumtitel The Enemies We Create
Label/Vertrieb Bad Land Records
Homepage www.commander-crew.de
Verffentlichung 28.03.2008
Laufzeit 39:58 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Der COMMANDER aus Mnchen ist wieder da! Im Schlepptau hat er wie schon vor gut zwei Jahren eine mchtige Ladung Death Metal, die unters Volk gebracht werden will. Auch wenn ich mich nicht wieder zu einem 12-Punkte-Jubelsturm wie beim Vorgnger und Erstwerk "World's Destructive Domination" durchringen kann, auch "The Enemies We Create" hat einiges zu bieten.
Los geht's bei der interessanten Cover-Collage, die viel Freiraum fr Interpretationen lsst. Das wiederum lsst die Musik kaum zu, denn hier geht's znftig zur Sache. Brutaler Death Metal, der aber nie auch nur ansatzweise in Richtung stumpf oder gleichfrmig abdriftet, paart sich mit mal mehr mal weniger offensichtlichen Thrash-Attacken. Das macht sich wesentlich strker als zuvor im Songwriting unseres geschtzen COMMANDERs breit und passt 100% zu den Alpen-erschtternden Riffs des Vierers. Besonders angetan hat es mir Kesselflicker Willy, der uns Songs der Marke "Vengeful Angel" knallhart und przise zwischen die Lauscher tackert. Der Titeltrack wiederum wartet mit einem akustischen, tribal-migen Auftakt auf, der stark an SEPULTURA erinnert. Im Refrain gibt es am ansonsten von harten, aber nie gegurgelten Growls dominierten Mikrostnder zudem klaren Gesang zu hren. Gefllt mir nur bedingt, ebenso wie das Ausblenden des Songs an dessen Ende. "New Age Of Treason" punktet dann mit einem wunderprchtigen Bang-Part, der mit einem schn schlabbernden Bass unterlegt ist, wonach "New Age Of Treason II" bisweilen DEICIDEsche Brachialitt atmet. Danach schneidet in "Ira" ein Lead durch den knallharten Mosh, whrend "Still Alive" ein schnrkelloser Death-Metal-Bollermann ist, der auch von den Deutschen Kollegen MY DARKEST HATE htte stammen knnen. Richtig heftig wird es dann nochmal mit "At Any Cost" und seinen peitschenden Blasts, bevor "Valley Of The Fallen Stars" mit einem zwingenden Groove den zweiten Streich des COMMANDERs beendet.
Was bleibt ist ein rundum gelungenes, abwechslungsreiches Death-Metal-Brett, das sich nicht zu Schade ist mal ber den Tellerrand zu blicken und dort eine kleine Dosis Thrash abzugreifen. Trotz den oben angebrachten Vergleichen mit anderen Krachmachern zieht der COMMANDER sein eigenes Ding durch und hat mit einer Ladung starker Songs im Rcken eure Aufmerksamkeit verdient!
   
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