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Obsession sind eine 1983 gegründete US Metal Band, die Kenner vom ersten "Metal Massacre" Sampler kennen müssten. Sänger Mike Vescera dürfte zudem durch seine Gastspiele bei Loudness, Yngwie Malmsteen, Roland Grapow und sein Soloprojekt bekannt sein. Nach drei Alben in den Jahren 1984, 1986 und 1987 war erst mal Schicht im Schacht. Vescera und Schlagzeuger Jay Menzis hat vor ein paar Jahren die Band mit neuen Musikern reformiert und das Album "Carnival Of Souls erschien 2006 über das kleine Label Metal Mayhem Records. In Europa erscheint das Album ganz zwei Jahre später über Mausoleum Records mit neuem Coverartwork. Die Band macht auf "Carnival Of Souls" lupenreinen, zeitlosen US-Metal mit starken Riffs und einer guten Gesangsleistung von Herrn Vescera. Sicherlich ist nicht jeder Fan von hohen Sängern, aber dieser Mann ist noch im Rahmen. Dabei geben sich die Musiker keinen Trends hin, sondern ziehen ihr Ding durch. Das Album ist garantiert keyboardfrei und verfügt über einen lebendigen Sound, Die Gitarristen solieren gerne und lassen gerne Dampf ab. Obsession sind keine Verfechter schwülstiger Balladen und platter Refrains. In einer Zeit, wo langweiliger Euro-Metal an der Tagesordnung ist und viele Bands gleich klingen ist dies eine willkommene Abwechslung für meine Ohren. Kein Song fällt aus dem Rahmen und die Platte kann als starke Einheit durchaus bestehen. Zwei Songs, nämlich "In For The Kill" und "Marshall Law" stammen übrigens vom '83er Demo und sind nun überarbeitet worden. "Carnival Of Lies" ist anspruchsvoller Metal der ein paar Runde braucht, neu ist hier nix und Innovation gibt es auch keine. Doch bei dieser Musikrichtung geht es auch nicht darum! |
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