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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MESSIAH'S KISS - Prayer for the Dying
Band MESSIAH'S KISS
Albumtitel Prayer for the Dying
Label/Vertrieb SPV
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Verffentlichung 26.08.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Messiahs Kiss haben mit "Prayer For The Dying" ihr Debut verffentlicht. Wenn man die Hintergrnde betrachtet, dann sind die Musiker aus Dinslaken keine Newcomer sondern alte Hasen! Von 1986 bis 1998 verffentlichten sie vier Alben in Eigenregie in derselben Besetzung (!) unter dem Bandnamen Repression, das ist richtiger Underground! Als ihr Frontmann sie verlassen hatte, wurden neue Lieder geschrieben und man begab sich auf die Suche nach einem neuen Snger. Durch einen befreundeten Produzenten kam der Kontakt zu Mike Tirelli (Holy Mother) zu Stande. Zusammen nahmen die Jungs ein traditionelles Metalalbum auf, welches von Labelboss Rainer Hnsel und Gitarrist Georg Kraft eine kraftvollen Sound verpasst bekam. Ein stilvolles Cover von Luis Royo (u.a At Vance, und bekannter "Fantasymaler") lsst "Prayer For The Dying" in einem schnen Outfit erscheinen, schon gut, dass der Inhalt dem Outfit und Sound in nichts nachsteht. Messiahs Kiss spielen traditionellen Metal, der fast keine Keyboards enthlt, die Lieder leben von fetten Riffs. Die Band sagt von sich, sie wurden von Accept, Priest und Maiden beeinflusst, so kann man das als Schnittmenge mit eigenen Ideen und Knnen angereichert stehen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands heutzutage sind Messiahs Kiss keine Abkupferer, da sie selber sehr lange im Geschft sind. "Prayer For The Dying" ist jedoch keine Platte, die beim ersten Hren hngen bleibt. Man muss sie schon fter hren, damit sich die ganze Pracht entfalten kann, die Lieder klingen, als ob sie fr die Bhne geschaffen worden sind. Das uerst abwechslungsreiche Gitarrenspiel des Duos Kraft und Hitz lassen mir fast Freudentrnen in die Augen schieen und erinnern an die Qualitten frherer Glanztaten des Duos Tipton / Downing! Die Liedtitel halte ich aber fr etwas einfallslos: "Dream Evil", "Night Comes Down", Reign Of Fire" u.a. gibt es schon von etablierten Bands, aber besser als die 1000. Band, die von "Steel, Kill And Metal" singt. Herausheben mchte ich keinen Song, da die Platte auf ganzer Linie berzeugt und die Abwechslung gro geschrieben wird. Von der Uptemponummer, dem aggressiven bis zum epischen oder melancholischen Lied ist alles vorhanden. Alle Songs werden von dem Weltklassesnger Tirelli noch mehr veredelt, der meiner Meinung nach, immer noch zu wenig Anerkennung / Erfolg in der Szene hat. Vielleicht ndert das diese Hammerplatte! Neben Steel Prophet, die fr mich bis jetzt beste traditionelle Metalplatte des Jahres ohne Fehler! Das kann nur die Hchstnote geben!
   
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