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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PERTNESS - Seven Times Eternity
Band PERTNESS
Albumtitel Seven Times Eternity
Label/Vertrieb Karthago Records / Twilight
Homepage www.pertness.ch/
Verffentlichung 07.03.2008
Laufzeit 49:21 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Normalerweise erscheinen auf Karthago Records verschollene Metalperlen und obskure LPs meist teutonischen Ursprungs wie Gravestone, Black Hawk oder Renegade. Ab und an kommt dann auch mal eine richtig "neue" aktuelle Band aus diesem Hause. Das ist bei den Schweizern Pertness der Fall, die mit "Seven Times Eternity" ihr Debtalbum auf die Metalfans loslassen. Das wunderschne Albumartwork, was an den Maler Ludwig Angerer (der ltere) erinnert lsst einen wehmtig an LP Zeiten zurckdenken und passt perfekt zur Musik. Pertness machen eine Arte Melodic-Metal, der durch seine simplen Strukturen gefllt und bei dem die nach vorne preschenden Riffs gerne an die 90er Jahre Alben von Running Wild und die Frhwerke von Blind Guardian erinnern. Die klimpernden Pianokeyboards sind ein netter Farbtupfer, der nicht bertrieben wird. Dabei sind die Texte im Fantasy-und Sagenbereich (siehe "Beowulf") angesiedelt, passen somit gut zu der Musik und dem Artwork. Der Gesang wird von einer der beiden Gitarristen, Tom Schluchter bernommen und fhrt sich nahtlos ins positive Gesamtbild ein. Das Album ist zwar kein Wunder oder berhammer, aber solide, bodenstndig und mit raubeinigem Charme ausgestattet. Was mir als einziges total sauer aufstt sind die klinischen Drums, welche so knstlich wie mglich klingen und auch vom Sound berhaupt nicht gut rberkommen. Das muss bei einer mglichen nchsten Platte unbedingt verbessert werden! Pertness drfen also gerne wiederkommen.
   
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