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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STORMWARRIOR - Heading Northe
Band STORMWARRIOR
Albumtitel Heading Northe
Label/Vertrieb Dockyard 1 / Soulfood
Homepage www.stormwarrior.de
Alternative URL www.myspace.com/stormwarri...
Verffentlichung 29.02.2008
Laufzeit 45:15 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Leck mich am Arsch! Man mge mir diesen Kraftausdruck verzeihen, doch was die Norddeutschen mir hier fr einen Speed-Metal-Speer vor den Harnisch knallen, lsst mir erst mal den Atem stocken. Als lebten wir noch mitten in den 80iger Metal Zeiten, spielen STORMWARRIOR einen solch erfrischenden Metal, der Vergleiche zu alten HELLOWEEN und RUNNING WILD Alben nicht zu scheuen brauch. Dieser Vergleich lt sich nicht vermeiden, denn schon bei den ersten Klngen der Scheibe ist klar, wer die metallenen Helden dieser Band sind, nmlich eben genannte. Nach dem Intro bricht eine Doublebass-Welle ber dem Hrer zusammen und man taucht ein in die Welt von "Heading Northe". Wie das Cover schon zeigt, geht es zu den Nordmnnern und man reist mit ihnen auf ihren Langbooten, kmpft gegen die Christianisierung und man zieht mit ihnen in den Krieg. Quasi alles was eine Metal Platte so braucht. "Heading Northe" heit dann auch der Song mit dem man in die Platte einsteigt und der in einem unverzglich einen Hunger nach mehr Speed-Metal erzeugt. "Metal Legacy" folgt auf dem Fue, ein weiterer Kracher mit eingngigem Refrain. Zu Beginn von "Holy Cross" galoppiert erst mal ein Gaul quer durchs Wohnzimmer, ein Effekt der dem Song bereits zu Beginn das gewisse Etwas verleiht, das fast schon Retro wirkt. Jedem Song liegt eine solide Rhythmus-Basis zugrunde, ber das ein Riff- und Solo-Feuerwerk gelegt wird. Mir gefllt, das Snger/Gitarrist Lars Ramcke nicht in ultra hohen Tonlagen singt, sondern die gesunde Mitte fr sich gewhlt hat. Das wird dann auch nicht so peinlich, wenn man Textzeilen mitsingt. Auerdem passt es super zur Musik von STORMWARRIOR. Bei "The Revenge Of Asa Lande" werden die Segel gerafft, es wird dramatisch und schleppend, es doomt. Doch eine Be greift nach dem Segel und STORMWARRIOR lassen die Gischt aufsprhen und durchschneiden die Wellen fr weitere metallische Brecher und verabschieden uns mit einem Outro.
Ein gelungenes Album, im eigenen Studio aufgenommen, abgemixt von Piet Sielck und gemastered von Tommy Hansen. Das Produkt klingt super. Lediglich die kurze Spielzeit trbt ein wenig die Freude. Wer in der heutigen Zeit Platten wie "Death Or Glory" von RUNNING WILD oder "Walls Of Jericho" von HELLOWEEN vermisst, der kommt an STORMWARRIOR nicht vorbei.
   
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