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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HATE ETERNAL - Fury & Flames
Band HATE ETERNAL
Albumtitel Fury & Flames
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.myspace.com/haeteternal
Verffentlichung 22.02.2008
Laufzeit 39:55 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Wenn es um Bands geht, die prinzipiell geil sind, aber immer ein bestimmtes Problem haben, dann fallen mir auf Anhieb stets Nile und Hate Eternal ein. Beide Bands bewegen sich auf spielerisch bengstigend hohem Niveau, sind unglaublich kreativ (teils auch innovativ) und der Sound auf all ihren Alben ist unglaublich dicht; dicht und beschissen. Natrlich wird man auch auf "Fury & Flames" wieder von einer Soundwand berrollt, die einem kaum Zeit zum Atmen lsst und natrlich beeindrucken die technischen Fhigkeiten (am Bass diesmal verstrkt durch Cannibal Corpse' Alex Webster) nun bereits zum vierten mal in Folge. Wenn, ja wenn man sie dann auch alle raus hren knnte. Hate Eternal Mastermind Erik Rutan lie es sich nmlich erneut nicht nehmen sein Baby selbst zu produzieren. Das Ergebnis ist bisweilen leider recht matschig geworden und lsst Details im Matsch untergehen.
All die Kritik soll aber nicht davon ablenken, dass hier wieder der Name Programm ist und die Amis 110 % Hass von der Leine lassen. Wer zum ersten mal mit der Musik der Amis konfrontiert wird, fhlt sich zunchst sicherlich komplett berfahren. Technischer Death Metal (der die Grenzen zum Grindcore mehr als nur streift), ohne Kompromisse und mit einer Wucht heraus gezimmert, dass smtlichen Black Metal Bands der Putz mit einem mal von der Visage brckeln msste. Dass dabei keine Hits entstehen, drfte klar sein; immerhin versucht der Vierer ab und an etwas Abwechslung in seinen Sound zu bringen. Dafr muss man sich zwar zunchst durch die ersten 5, fast durchgehend hllisch schnellen und kaum mehr nachvollziehbaren Songs kmpfen, doch dafr gibt es dann mit "Thus Salvation" die erste "Ruhepause". Bei "Tombeau (Le Tombeau De La Fureur Et Des Flammes)" gibt es sogar ein richtig schnes Solo zu bestaunen. Sollte es Rutan beim nchsten mal schaffen seiner Musik ein transparenteres Soundgewand zu schneidern (vielleicht auch einfach mal jemand anderes machen lassen) und ein wenig Wiedererkennungswert zu verschaffen, ich wre gewillt wesentlich mehr Punkte zu geben.
   
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