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Medication ist die Band der bekannten Musiker Whitfield Crane ( ex Ugly Kid Joe und Livesänger der aufgelösten Life Of Agony) und Logan Mader ( ex - Machine Head, ex - Soulfly). Mader hat sich seit Machine Head Zeiten noch mehr tätowieren lassen und trägt eine obskure grüne Dreadlockmatte, den hätte ich fast nicht erkannt.
Lassen wir die Äusserlichkeiten, verstärkt werden die Jungs von Gitarrist Blunt und Bassist Kyle Sanders. Fehlt nur noch ein Drummer, das ist bei Medication wie beim Comedyfilm Spinal Tap. Bis jetzt sind es drei: Nachdem Roy Mayorga bei Soulfly ausstieg, ging er zu Medication um später wieder bei Soulfly einzusteigen. Auch nicht lange blieb Josh Freese (u.a. Infectious Grooves) Wie lange jetzt Jason Loree bleibt ist auch ungewiss.
Nach der selbstbetitelten EP liegt jetzt die LP Prince Valium vor. Heisst so nicht der müde Prinz bei Space Balls? Egal, lassen wir ebenso das beknackte Cover mit dem Knetmännchen und den Pillen aussen vor und konzentrieren wir uns auf wichtige Dinge, die Musik! Medication spielen modernen oft schwermütigen Metal ohne Raps, Scratching oder Loops! Die 13 Tracks sind meist um die drei Minuten lang und etwas alternativ angehaucht, man kann ihnen sogar einen leichten Alice In Chains -Touch zuschreiben. Über allem thront Whitfields klasse Stimme, die sich seit Ugly Kid Joe -Zeiten sehr verändert hat, gute Leistung! Man hebt sich vom New Metal Müll a la
Limp Bizkit wohltuend ab.
Seltsamerweise ist die Band bei Locomotive Records gelandet, die eher für Power und Melodic Metal bekannt sind. Da haben wohl die Majorlabels gepennt, Pech gehab!
Auf der Platte sind einige tolle Songs, das von laut / leise Wechselspielen dominierte Underground oder der Titelsong sind nur zwei von vielen. Man muss Fans der bekannten Musiker sagen, das Härtegrade von Life Of Agony schon erreicht werden, aber es ist schon soft im Vergleich zu Machine Head oder Soulfly. Obwohl ein paar härtere Songs wie das abschliessende Inside, wo Whitfield richtig schreit, wären nicht schlecht. Trotzdem ist die Platte gut und lebt von den Wechselspielen Laut und Leise und könnte Fans der aufgelösten Alice In Chains und Life Of Agony gut gefallen. |
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