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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SUICIDE - The World Demise
Band SUICIDE
Albumtitel The World Demise
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.suicide.at
Alternative URL www.myspace.com/suicidemetal
Verffentlichung 07/2007
Laufzeit 52:13 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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SUICIDE aus sterreich mgen nicht den spektakulrsten Bandnamen haben, sind aber dennoch bereits seit 1999 aktiv. Im gleichen Jahr entstand das erste Demo "Suicide", dem 2001 mit "Together" ein Nachfolger beschert wurde. Nach der CD "Blood Flows" aus dem Jahre 2004 wurde Mitte 2007 die mir momentan zum Verhackstcken vorliegende Scheibe "The World Demise" verffentlicht.
Eins steht mal fest: In eine einzige Schublade lassen sich die Herren nicht so einfach stecken, es sei denn sie ist gerumig und mit "Dark Metal" beschriftet, da man da ja bekanntlich so ziemlich alles reinstecken kann. Ein Aufatmen seitens des Rezensenten und ein mystisches Kirchenglocken-Intro spter wird eine absolute Vollbedienung in Sachen Abwechslung entfesselt, die man erst nach mehreren Durchlufen voll zu schtzen lernt. Orientiert man sich allein an den zumeist gegrowlten oder gebrllten Vocals, wrde man beim Death Metal versacken. Zumindest eine Zeit lang. Denn wie in "The World Demise" oder "No Return" darf man sich auch auf eigenwilligen, harten und nahe an der Grl-Grenze liegenden Klargesang einstellen, der ein wenig an SPIRIT CORPSE aus Deutschland erinnert. Zu Doublebass-getriebenen Klopfern wie etwa "Faith In Lies" kommt eine gehrige Ladung Thrash, die sich die Spielzeit wiederum mit einigen eiskalt servierten Black Metal-Ausbrchen teilen muss. Die krachen zum Beispiel in "Mediocrities" deutlicher als sonst aus dem Unterholz, aber auch das erwhnte "No Return" und "Resuscitated" sind vor diesen unheiligen Attacken nicht gefeit. Keyboards haben die Selbstmrder auch dabei, die ebenfalls sehr variabel zum Einsatz kommen. "Forevermore" ist da ein Paradebeispiel, ebenso besagter Titelsong, der dadurch gar einen latenten Power Metal-Touch verpasst bekommt.
Der Rausschmeier "Explode Tonight" ist dann zu guter Letzt ein Cover der mir unbekannten RISING und turnt recht rockig durchs Geblk. Als Bonus enthlt die Scheibe noch einen Multimedia-Track, fr den man den Internet Explorer 5 oder hher bentigt, mit dem ich als Linux-Nutzer nicht dienen kann. Trotzdem und ungeachtet des leicht schwchelnden Sounds haben SUICIDE mit "The World Demise" ein spannendes, abwechslungsreiches Album eingetrmmert, das eure Aufmerksamkeit verdient. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Herren Labelbosse da drauen das auch bald so sehen und die Band auf ein neues Level hieven.
   
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