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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BENEDICTUM - Seasons Of Tragedy
Band BENEDICTUM
Albumtitel Seasons Of Tragedy
Label/Vertrieb Locomative Records
Homepage www.benedictum.net
Verffentlichung 25.01.2008
Laufzeit 59:02 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Mit sehr viel Vorschusslorbeeren geht "Seasons Of Tragedy" der Kalifornier BENEDICTUM ins metallische Rennen des neuen Jahres. Sngerin Veronica Freeman htte jeder Masochist gerne zur Lehrerin. Wenn die einen mit ihrer rudigen Stimme anschnautzen wrde, dann bliebe kein Wunsch unbefriedigt. Ganz abgehoben von legendren amerikanischen Frontfrauen wie Leather (CHASTAIN), hat Frau Freeman nicht nur Power bei den hohen Tnen, sondern singt auch im tiefen Frequenzbereich mit sehr viel Kraft. Geboten wird von dem Vierer aus San Diego klassicher US Metal, der in der Schnittmenge von SAVATAGE, ARMORED SAINT und CHASTAIN liegt. Dabei steht natrlich die Stimme von Veroncia im Vordergrund, doch auch ihre Mitstreiter Pete Wells (g), Jesse Wright (b) und Paul Cortois (d) verstehen ihr Handwerk vortrefflich. So gibt es nach dem interessanten Intro "Dawn Of Seasons", mit "Shell Shock" gleich mal ein Riffmonster voll in die Fresse. Ansonsten ist das Album von den Songs her sehr abwechslungsreich und es gibt mit "Bare Bones" stampfenden Heavy Metal, mit "Steel Rain" eine kraftvolle Ballade", mit "Balls To The Wall" eine nicht gerade originelle, aber geil umgesetzte Coverversion, mit "Beast In The Field" bombastisch angehauchtes Material und mit dem Titelsong ein zehnmintiges Epos, bei dem die Band noch einmal alle Fhigkeiten unter Beweis stellt. Nicht alle 10 Songs sind hochklassig, aber das Zweitwerk von BENEDICTUM ist sicherlich weit ber dem Standart und wird Liebhaber der genannten Bands sicherlich voll zufriedenstellen.
   
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