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Holla, die Waldfee... war der Vorgänger "The Machinery Of Oblivion" schon nicht von schlechten Eltern so setzen die Dänen auf "In The Wake Of Collisions" noch einen drauf. Um sich ein Bild von der etwaigen stilistischen Ausrichtung der Band zu machen, darf man sich folgendes vorstellen: Darkane, Emperor und Strapping Young Lad haben ihre Proberäume in einem Gebäude. Dieses Gebäude ist dreieckig, und alle Türen zu den Proberäumen münden in einen kleinen Teil eines Flurs. Sollte man das Glück haben und an einem Tag an dem alle drei Bands gleichzeitig proben, in diesem Teil des Flurs zu stehen, so könnte das, was da auf einen einprasselt durchaus nach "In The Wake Of Collisions" klingen. Nicht zwangsläufig, doch die Chance ist groß. Schwer zu katalogisieren, aber gut. Dieser boshaft-böse, modern-futuristische Sound nimmt einen sofort gefangen und lässt einen nach knapp 50 Minuten erneut, ungläubig auf die Play Taste drücken. Denn der Ideenreichtum des Quartetts scheint grenzenlos. Trotzdem schafft es die Band das alles in schlüssige Songs zu packen, die kaum atmosphärischer sein könnten. Brutale Stakkato-Riffs, flächendeckende Samples und orchestrale Arrangements. In der Masse kaum auszuhalten, da einen das Material bisweilen zu erschlagen droht, doch mit Abstand betrachtet ein mehr als gelungenes Experiment. Großes Kino! |
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