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Die finnischen Powermetal-Truppen sind ja im allgemeinen etwas härter in ihrer Spielart, als die Kameraden aus Schweden. So kommen MASTERSTROKE zum einem melodisch, aber auch mit dem nötigen Härtegrad aus dem kalten Norden und legen eigentlich mit "Sleep" ihr Zweitwerk vor, doch erschien ihr Debüt "Apocalypse", nach rechtlichen Schwierigkeiten, nur in Japan und Russland und gilt somit als Sammlerstück. Der Band um Sänger Niko Rauhala, der über ein richtig druckvolles Organ verfügt und mich zeitweise an Peavey (RAGE) erinnert, wirkt sehr energisch und zielstrebig und die Songs auf "Sleep" kommen auch gut produziert rüber. Im Gegensatz zu den finnischen Szeneführern SONATA ARCTICA serviert man zwar härtere Kost, kommt aber an deren Songwriting nocht nicht ganz ran. Auch THE DOGMA mögen als Vergleich dienen, wobei die Gothic-Note hier zwar komplett fehlt, aber die härteren Metalsongs der Italiener mögen sicherlich als Orientierung dienen, um sich die Musik der Mannen aus Tampere vorstellen zu können. Das energiegeladene "Killing Creatures", der Powersong "Turn Away" oder "The Circle" sind wirklich starke Referenzen eines gelungenen Einstands in der europäischen Metalszene. Hier dominieren ganz klar die Gitarren und das Keyboard ist lediglich musikalisches Beiwerk, das den Songs nichts von ihrer Aggressivität nimmt. Ich bin gespannt, wie es mit den Finnen weitergeht. |
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