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24. Mai 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEGRADEAD - Til Death Do Us Apart
Band DEGRADEAD
Albumtitel Til Death Do Us Apart
Label/Vertrieb Dockyard1
Homepage www.degradead.com
Alternative URL www.myspace.com/degradead
Verffentlichung 25.01.2008
Laufzeit 41:12 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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DEGRADEAD aus Stockholm (deren Wortspiel im Bandnamen mir Schnarchtte erst gerade aufgefallen ist) sicherten sich mit ihrem Demo "Death Row" die Aufmerksamkeit von IN FLAMES' Jesper Strmblad. Besagter lud die Mannen flugs in die IF Studios, um das Debt "Til Death Do Us Apart" zu produzieren. Erst ein zweiter Blick ins Infoschreiben offenbart dann, dass er lediglich als Co-Produzent mit von der Partie war, aber ein bisschen Namedropping hat ja noch keinem geschadet.
Was also macht eine Band aus Stockholm unter diesen Vorzeichen? Richtig, Death Metal der melodischen Bauart. So weit wie Mr Strmblad zu gehen und vollmundig von der "Zukunft des Metal" und dem "wichtigsten Release des Jahres" zu schwadronieren wrde ich zwar nicht, dennoch haben DEGRADEAD vieles richtig gemacht. Schmucke Harmonien treffen auf thrashig angezackte Riffs, was modern verpackt und mit ein paar wenigen elektronischen Einsprengseln durchaus zndet. Die Technik haben die Herren drauf und das Songwriting, das sich nicht selten am klassischen Strophe-Refrain-Prinzip orientiert, stimmt auch. Einen echten Ohrwurm wie der Opener "Genetic Waste" ist den Schweden zwar nur einmal gelungen, dennoch haben die Songs durchweg einen hohen Wiedererkennungswert. Zu den Genre-typischen, eigentlich unspektakulren Screams kommen, oh Wunder, ein paar klare Einlagen, die DEGRADEAD bisweilen in die Nhe von GARDENIAN auf ihrem zweiten Album rcken lassen. Richtig gut funktioniert das in besagtem Opener, wo beide Gesangsstile gleichzeitig aufgefahren werden, whrend es an anderer Stelle ein wenig zu sehr nach Schema F gestrickt klingt.
Nach dem schnen akustischen Titeltrack zum Schluss bleibt mit "Til Death Do Us Apart" ein Album zurck, das zwar nicht die Offenbarung ist, die Jesper prophezeit hat, aber dennoch gute Unterhaltung fr Freunde der schwedischen Melodie bietet.
   
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