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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SANDALINAS - Fly To The Sun
Band SANDALINAS
Albumtitel Fly To The Sun
Label/Vertrieb Metal Heaven / Soulfood
Homepage www.sandalinas.com
Verffentlichung 18.01.2008
Laufzeit 47:44 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Liebe Leute, lieber Jordi Sandalinas. Ich bringe meine Kritik zu Beginn, weil ich das Gute zum Schluss sagen will. Das musikalische Gebiet HEAVY METAL ist eine Welt, in der Bandnamen eine nicht zu unterschtzende Rolle spielen und irgendwo auch einen symbolischen Charakter haben. Bei SANDALINAS denke ich an eine spanische Flamenco-Truppe oder an die Fortsetzung von "Spartacus", aber nicht an eine wirklich geile Band, die super Musik macht. Nun zum Wesentlichen. Der begnadete spanische Gitarrist hat sich fr sein zweites Album Rick Altzi (At Vance) als Snger geholt und bildet mit ihm ein hnlich vorzgliches Gespann wie Axel Rudi Pell mit Johnny Gioeli . Altzi zeigt bei diesem Songmaterial welch begnadeter Snger er ist und veredelt die Songs uerst grandios.
Damit ist auch die musikalische Richtung vorgegeben. hnlich wie der ex STEELER Gitarrist machen SANDALINAS melodische Mucke, die an der Schnittstelle zwischen Hardrock und Metal liegt. "Fly To The Sun" ist ein energischer Opener, der kraftvoll aus den Boxen strotzt. Hier stimmt wirklich alles und wer sich an die besten AXEL RUDI PELL Opener erinnert, der wei, was hier angeflogen kommt. In diesem melodisen, gitarrenorientiertem Stil ist das gesamte Album anzusiedeln. Mal schneller, mal im Midtempo-Bereich, aber immer mit ungeheuer viel Spielfreude. Untersttzt werden die beiden von Patrick Johansson (YNGWIE MALMSTEEN) am Schlagzeug und von Mick Cervino (BLACKMORE'S NIGHT) am Bass. Die sorgfltig eingebauten Keys kommen von Elias Holmild (DRAGONLAND). Fr die Produktion zeigt sich wiederum Entdecker Andy LaRocque verantwortlich, der, wie beim Erstling, einen amtlichen Sound hinbekommen hat, was besonders der Gitarrenarbeit zugute kommt. Jorgi Sandalinas zeigt sehr deutlich, aber immer songdienlich, welche Qualitten er an den sechs Saiten besitzt. Tracks, wie die treibenden "The Wrong Side Of Me" oder "Double Cross" und das schleppende "Bad Dreams" sind einfach nur klasse und zum Schluss gibt es mit "Seasons In The Sand" noch eine Megaballade. Einen wirklich durchschnittlichen Song gibt es auf diesem Album nicht, sondern nur Qualitt. Das Cover wurde von Derek Riggs (IRON MAIDEN) gepinselt und als Gste haben neben dem Produzenten noch Chriss Caffery (SAVATAGE) mitgewirkt und Derek Sherinian (ex DREAM THEATRE).
Am Ende bleibt ein ganz starkes Album, das seit Tagen in meiner Anlage feststeckt.
   
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