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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MARDUK - World Funeral
Band MARDUK
Albumtitel World Funeral
Label/Vertrieb Regain Records
Homepage www.marduk.nu
Verffentlichung 24.02.2003
Laufzeit 47:36 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Jawoll, die Panzer rollen wieder! MARDUK sind zurck, mit einem weiteren Hammer-Album im Gepck. hnlich wie schon auf dem Vorgnger "La Grande Danse Macabre" regiert auch auf "World Funeral" nicht mehr einzig und allein die blanke Raserei, MARDUK legen eher eine gesunde Mischung aus Mid- und Uptempo vor. Dabei gibt es reine Knppelstcke wie den Opener, "Cloven Hoof" und den Titeltrack, stampfende Walzen wie z.B. "Bloodletting" und Stcke, die sich an den Vorzgen beider Tempi bedienen ("Hearse", "Night of the long Knives", "Blessed Unholy"). MARDUK haben auf ihrem aktuellen Longplayer einige der vielleicht ungewhnlichsten Songs ihrer Karriere untergebracht, so wei bspw. "Bleached Bones" mit erstaunlich melodischen Parts zu glnzen, "To the Death's Head true" begeistert durch das militrisch wirkende Drumming und "Castrum Doloris" berrascht durch ein fast schon schwermtiges Riffing. Auch die mitunter eingebauten Hochgeschwindigkeits-Soli tragen zum sehr positiven Gesamteindruck der Scheibe bei, ebenso wie die eher sprlich gesten Breaks. Selbst Snger Legion probt einige wenige Male andere Tonlagen, kotzt sich aber im Groen und Ganzen in gewohnt brachialer Manier die letzten Fetzen seiner schwarzen Seele aus dem ttowierten Leib. Den Reichsadler -pardon- den Vogel schiet die schwedische Division allerdings mit dem Outro "Blackcrowned" ab: Hier wird die Beerdigungs-Marschmusik einer Militr-Kapelle mit Metal-Gitarren verwoben und heraus kommt einer der coolsten CD-Abgnge aller Zeiten, mit dem MARDUK mal wieder ihr untrgliches Gespr fr das Makrabre beweisen. Ohne Wenn und Aber ist "World Funeral" eine der geilsten MARDUK-Platten berhaupt geworden und gefllt mir um Lngen besser, als der Vorgnger.
   
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