Navigation
                
22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MANOWAR - Warriors Of The World
Band MANOWAR
Albumtitel Warriors Of The World
Label/Vertrieb Nuclear Blast
Homepage www.manowar.com
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Geschlagene 6 Jahre mussten ich und alle anderen Fans der Kings of Posing and Metal auf ein neues Album warten. Nach 2 Livealben und einem Video / DVD hat das Warten endlich ein Ende. Nachdem Joey De Maio vorab (wo noch nix geschrieben war) ankndigte sie wrden einen echten Hammer bringen, dachte ich an Grenwahn, ich sollte mich jedoch tuschen, der Angeber hat recht! Mit diesem Album beweisen Manowar, dass sie immer noch an der Spitze des Heavy Metals stehen und alle anderen Heavy / True / Power - Metal Bands auf die hinteren Pltze verweisen! Die Platte ist typisch Manowar, doch im Gegensatz zu Running Wild scheuen die Amerikaner keine Experimente, was die neue Platte belegt. Ich denke an die italienische Arie "Nessun Dorma", die oft von Pavarotti interpretiert wird und von Eric Adams fantastisch umgesetzt wird. Der Song ist erst Klassik und sehr spt setzten dezent Gitarre und Schlagzeug ein, Respekt! Das klassische "The March" ist auch ungewhnlich fr Manowar, dann wre da noch "An American Trilogy" eine, ja sagen wir Manowar - Version zweier amerikanischer Brgerkriegssongs (!), und ein abschlieendes Gebet fr die Toten, gute Idee aber sehr komisch auch beim fnften Hren. Wenn da ein Eric Adams singt: "I wish I was in Dixie...", denke ich immer an alte Mnner mit Banjos und weien Hemden........ sehr mutig Jungs!!!! Not my cup of tea. Der Rest der Platte ist Manowar pur, bei den Texten, die wie immer sehr einfach sind, geht es (fast) immer um den Kampf des einzelnen gegen das Bse und die Gemeinschaft, auf gut "manowarisch" : "Fight, steel (natrlich), metal, die (sehr oft), king, blood, brothers, sword, battle, glory......." Man bedient sich allen Klischees und klaut fleiig bei sich selbst und benutz alte Textzeilen wie "Heart Of Steel" o.., das treibt den Funfaktor voll in die Hhe und man kann direkt mitgrlen! Der Opener "Call To Arms" ist ein typischer Manowar Song und absolut eingngig, "Fight For Freedom" ist sehr atmosphrisch, mit diesen ohohohhoh Chren (Hallo Axel R.P.!) und im Midtempo gehalten, unterlegt von einem leicht "militrischen" Drumming. Was bei allen Songs auffllt, sind die Keyboardchre a la Stratovarius & Co., was mir nicht immer gefllt, etwas mehr echte Chre wre besser gewesen. Bei der durch Viva und Raab(!) bekannten Hymne "Warriors Of The World (United)" sorgen diese Chre jedoch fr super Atmosphre, sind aber nie so gut wie bei "The Crown And The Ring". "United" ist eine geile Hymne und wirklich perfekte Single, beginnend mit simplen Drumming und einem geil pumpenden Bass, dann langsam setzt die Gitarre ein, das Riff sgt sich in die Gehrgnge whrend die Keyboardchre einsetzten, spter wenn Eric dster singt, ist es geschehen, ich bekomme jedes Mal Gnsehaut und suche mein Schwert!!!!!!!!! AARGH!!! "Raise yor Hands Into The Air!!" Wo waren wir stehen geblieben? "Gefightet" wird wie gesagt sehr viel auch bei "Fight For Freedom" ein super Double Bass Kracher, wo Scott Columbus mal richtig Gas geben darf, ein richtiger Knaller, wie auch das harte "Hand Of Doom". Das tolle, mit super "DIE DIE DIE "Schreien von Eric unterlegte "House Of Death" schlgt in dieselbe Kerbe. berhaupt zeigt Eric Adams allen Nrglern auf der Platte, was fr ein facettenreicher Snger er doch immer noch ist. Mir "Swords In The Wind" haben Manowar dann eine emotionsreiche Hymne am Start, die locker auf "Hail To England htte stehen knnen. Was mich total freut und auch berrascht ist, dass kein Bass - oder Gitarrensolo am Start ist, endlich! Da hat sich Joey die Meinung der beraus geschtzten Fans zu Herzen genommen. Bis auf "An American Trilogy" finde ich nix zu meckern und zcke voller Freude die (fast) Hchstnote! All Hail To Manowar!
   
<< vorheriges Review
MANILLA ROAD - Spiral Castle
nchstes Review >>
MANSTRACTOR - Secret of the deadly Flatulence


 Weitere Artikel mit/ber MANOWAR:

Zufällige Reviews