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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEAD EMOTIONS - Pathways To Catharsis
Band DEAD EMOTIONS
Albumtitel Pathways To Catharsis
Label/Vertrieb Bad Land Records
Homepage www.dead-emotions.de
Alternative URL www.myspace.com/deademotions667
Verffentlichung 11.01.2007
Laufzeit 48:14 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Nach dem ordentlichen 2003er Album "The Genesis Behind" der deutschen Deather DEAD EMOTIONS ist das jngste Output "Pathways To Catharsis" nicht nur ein Schritt zurck, sondern ein ganzer Salto in die falsche Richtung.
Nach dem obligatorischen Intro wird die "Demon Seed" gestreut, die die Band hrter und technischer als zuvor prsentiert. Direkt fllt aber der miese Sound auf, der furchtbar kratzig aus den Boxen gematscht kommt. Dass die hier und da verbauten Bass-Schlge dabei mehr nach hinten losgehen und im allgemeinen Gepappe untergehen, ist dann auch nicht weiter verwunderlich. Am meisten hat eben der Bass gelitten, die eigentlich brutalen Riffs der Gitarren werden aber leider ebenso verunstaltet. Snger Mosh setzt dem Ganzen allerdings mit seinem drucklosen, furchtbar monotonen Gerhre die Krone auf. Was man zunchst verschmerzen kann, ist auf Dauer einfach nur noch nervttend. Aber - schlimmer geht's immer - die Screams in "There Is No Dawn" sind sogar noch grottiger. Was ist da los im Hause DEAD EMOTIONS?
Dass es auch anders geht, zeigt sich erst am Ende von "Pathways To Catharsis" mit der atmosphrischen berleitung "Interlude" und besonders mit dem tollen Rausschmeier "At The End Of Time". Wie auch in besagtem "Demon Seed" oder in "Borderline" stoen hier mehrstimmig-melancholiche Klargesnge zu den Vocals und werten das Songmaterial deutlich auf. Geht doch!
Wenn man sich die Produktionen einen Tacken besser vorstellt und die Vocals ignoriert, bekommt man trotz aller Meckerei technisch guten Death Metal mit schnen melodischen Versatzstcken und Leads. Zudem enthlt die Scheibe zwei Bonus-Videos, einmal eine gut gefilmte Live-Version von "Disdained" und einen Clip zu "There Is No Dawn", der ebenfalls anstndig umgesetzt wurde.
Das reicht aber leider trotzdem nicht, um die angesprochenen Kritikpunkte vollends ignorieren zu knnen, so dass nur die Hoffnung auf das nchste Album bleibt.
   
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