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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IMPALED NAZARENE - Manifest
Band IMPALED NAZARENE
Albumtitel Manifest
Label/Vertrieb Osmose Productions
Homepage www.campnazarene.com
Alternative URL www.myspace.com/impalednazarene
Verffentlichung 26.10.2007
Laufzeit 50:28 Minuten
Autor Andreas W. K.
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Gut anderthalb Jahre sind seit "Pro Patria Finlandia" ins Land gezogen und eingefleischte Fans der Truppe wissen mittlerweile ziemlich genau, was sie erwartet: Einen ziemlich kompromisslosen Schlag auf's Fressbrett. "Manifest" macht ebenso wie der Vorgnger keine Gefangenen und bietet eine gelungene und hochaggressive Melange aus Thrash- und Black Metal mit einem Schuss Rock 'n Roll. IMPALED NAZARENE holzen sich komplett innovationsfrei durch die Taiga und beweisen, dass sie nach 17 Dienstjahren noch lange nicht zum alten Eisen gehren. Vor allem dem Gift und Galle spuckenden Mikka Luttinen hrt man an, dass er es immer noch wissen will und beweist erneut, dass man ihn zu den markantesten Shoutern der Szene zhlen muss. MIt "Goat Justice" gibt es auch wieder den obligatorischen Ziegensong - Tradition verpflichtet schlielich. Wem auer dem Rock Hard Magazin ("You Don't Rock Hard") sonst noch so nach der Holzhammermethode ans Bein gepinkelt wird, kann ich ohne Textbeilage nicht sagen, bin mir aber sicher, das IMPNAZ auch dieses Mal nicht pltzlich das Feingefhl entdeckt haben. Musikalisch ist "Manifest" eine runde Sache, da man die Songs nach wie vor recht abwechslungsreich gestaltet. Die Finnen setzen nicht immer nur auf pures ICE-Geprgel, sondern ziehen wie in "Funeral for Despicable Pigs" auch mal effektvoll die Handbremse an und fabrizieren einen wuchtigen, doublebassbetonten und dsteren Brecher.
IMPALED NAZARENE haben nach all den Jahren nichts von ihrer Giftigkeit und Aggression eingebt und sind auch 2007 noch in Topform. Mir persnlich sagt "Pro Patria Finlandia" einen Tick mehr zu, weil es eindeutig die besseren Riffs hat, andererseits machen die Finnen das auf "Manifest" mit ihrer nach wie vor unbndigen Spielfreude fast wieder wett.
   
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